Eine noch bessere Steuerung für den Aquarius Maximus

Nachdem mein Aquarius Maximus uns einige Wochen reinstes Wasser gefiltert hat, kamen schon die ersten Ideen und Wünsche diese Umkehrosmoseanlage noch weiter zu verbessern, mit einer besseren Steuerung für den Aquarius Maximus. Dieses Video zeigt viele Ideen und Möglichkeiten. Es gibt einen ersten Blick auf den neuen Prototypen für eine noch bessere Steuerung für den Aquarius Maximus.

18 Gedanken zu “Eine noch bessere Steuerung für den Aquarius Maximus

  1. Hallo Michael,

    schon im Vorfeld vielen Dank für deine hilfreiche Forschungsarbeit und die Beantwortung der nachfolgenden Fragen. Ich hoffe nichts ist redundant gestellt, da es für mich im Moment schon noch eine Herausforderung ist, den vollen Überblick über dein Wasserfilter-Projekt zu haben.

    1. Steuerung des Maximus:
    Meine Kaufentscheidung ist auf den Maximus gefallen. Ich möchte ihn jedoch lieber mit Magnetventilen aus Messing und der neuen Aquamichel-Steuereinheit betreiben. Ab wann wird hierfür denn ein Bausatz erhältlich sein?

    Mein Plan B bis dahin wäre: jetzt bereits alle erhältlichen Teile einzukaufen um den Maximus zunächst abgespeckt zu benutzen (Spülungen per Hand) und den Rest dann wenn verfügbar. Aus meiner Sicht hätten wir sofort reines Wasser und unsere Anlage wäre am Ende auf Ressourcen- und kostengünstigste Weise auf neustem technischen Stand. Kannst du uns dieses Vorgehen empfehlen bzw. was spricht aus deiner Sicht dagegen? Wird die weiterentwickelte automatische Steuerung für den Maximus deutlich mehr kosten als der AMC-1 und welchen Mehrwert wird sie schaffen?

    2. Redoxpotential:
    du schreibst: „… das Redoxpotential wird durch den Filter und die Nachbehandlung mit Edelsteinen und Remineralisierung durch Kristallsalz kaum verändert“ – doch genau das ist von mir gewünscht. Ich habe von Nachfiltern gehört die das Redoxpotential im belebten Reinstwasser auf ein gesundheitsförderndes Niveau absenken sollen, indem sie die Verfügbarkeit von freien Elektronen, welche die Freien Radikale im Körper einfangen, erhöhen. Hat dann, nach dieser Behandlung, das Reinstwasser einen dauerhaften Überschuss an negativ geladenen Teilchen (Elektronen) und kümmern sich diese, auf Zellebene, um die Entsorgung der krebsfördernden Freien Radikale im Körper? Habe ich das richtig erfasst?

    3. Druckerhöhungspumpe:
    Wir haben im Haus ca. 4 bar Leitungsdruck. In einigen Berichten ist zu lesen, dass eine UO-Membran erst unter einem Druck von ca. 8 bar optimal reinigen würde. Ist es da sinnvoll eine Boosterpumpe einzusetzen und welche würdest du empfehlen? Wären für den Maximus generell auch Gehäuse bis 8 bar auf dem Markt erhältlich (am besten transparent und wenn wirtschaftlich sinnvoll auch leicht zu wechseln) und welche würdest du dann empfehlen?

    Herzlich,

    Wolfgang B.

    • Hallo Wolfgang,

      ich hatte dir zu deinen Fragen schon ein paar E-Mails gesendet. Vermutlich sind die im Spam gelandet oder nicht angekommen, da du die Fragen mehrfach geschickt hast. Wenn du die E-Mails nicht bekommen hast, kannst du mir auch deine Tel. Nr. senden, dann melde ich mich mal bei dir.

      Herzliche Grüße
      Michael

  2. Hallo Michael,
    ich verfolge seit einiger Zeit ihren Blog und bin begeistert wie sie innerhalb kurzer Zeit soviel auf die Beine stellen konnten,
    ich hätte großes Interesse am Aquarius Maximus mit verbesserter Steuerung.
    Gibt es den Maximus mit verbesserter Steuerung bereits, habe ihn bislang nicht gefunden.
    Oder gibt es eine Möglichkeit die Steuerung für den Maximus umzubauen?
    Ich bin gelernter Elektriker und könnte Lötarbeiten etc. durchaus selbst erledigen.
    Mit freundlichem Gruß
    Christian Schulz

    • Hallo Christian,

      wir haben in den letzten Monaten erst mal eine etwas kleiner Microcontroller Steuerung entwickelt, den Aquamichel Controller I:
      https://www.lebendiges-trinkwasser.de/aquamichel-controller-i/
      https://www.lebendiges-trinkwasser.de/amc1/

      Dieser Controller kann aber noch keinen Schwimmerschalter auswerten und ist deshalb für einen Maximus mit Vorratsbehälter nicht geeignet. Geplant ist nun im zweiten Halbjahr 2018 einen erweiterten Controller den Aquamichel Controller II heraus zu bringen, der dann auch den Maximus steuern kann und eine vollautomatische Stehwasserspülung ermöglicht.

      Herzliche Grüße
      Michael

      • Hallo Michael,

        herzlichen Dank für die schnelle Antwort,
        ich überlege, ob ich mir den Aquarius Maxismus mit dem CONTROL Teileset zum Selbstbau der Steuerung Aquarius Maximus zu erwerben bzw. zu bauen.
        Später dann den Aquamichel Controller II nachzurüsten.
        Macht dies in deinen Augen Sinn, oder müßte ich zuviele des CONTROL Teilesets zum Selbstbau entsorgen? Gibt es vielleicht einen besseren Zwischenschritt bzw. Lösung, wenn ich bald ein gutes Trinkwasser möchte.
        Mit herzlichem Gruß aus Hauzenberg
        Christian

        • Hallo Christian,

          ja das macht Sinn, die Magnetventile und alle Teile, die mit Wasser in Berührung kommen, können bei der Umrüstung bleiben. Nur die 3 Relais werden durch den Controller ersetzt.

          Herzliche Grüße
          Michael

  3. Hallo, lieber Michael,
    ich bin vor einigen Tagen auf deine Seite gestossen und finde sie sehr interessant. Ich ziehe in Erwägung, mir einen Aquarius Maximus selbst zu bauen, nach deiner Anleitung. Jedoch würde ich dabei eine LOGO Steuerung von Siemens benutzen. Die erscheint mir um einiges einfacher als die Platinenlösung. Hinzu kommt, daß ich beruflich in der Automatisierung und Steuerungstechnik unterwegs bin, und das seit knapp 20 Jahren.
    Was mich jetzt noch interessieren würde: Gibt es schon eine vernünftige Alternative zum Edelstahlschwimmerschalter? Wenn ich das richtig verstehe, „macht“ der Edelstahl ja irgendwas mit dem Reinstwasser…

    Liebe Grüße,

    Sascha

    • Hallo Sascha,

      die Alternative zum Schwimmerschalter ist eine Füllstandsmessung mit einer Waage, die dann vom Microcontroller ausgewertet wird. Das wird Bestandteil meiner neuen Steuerung sein und läuft schon eine Weile erfolgreich in unserer Küche.

      Ich hatte auch schon mal an eine LOGO gedacht, das würde die Sache aber am Ende wesentlich teurer machen. Kann aber gut sein, das es für Dich einfacher damit geht, wenn Du schon gewohnt bist damit zu arbeiten.

      Herzliche Grüße
      Michael

  4. Hallo Michael,

    Ich bin zufällig auf Deinen Block gestoßen. Gefällt mir sehr gut. Ich habe gerade für einen Freund ein ähnliches Projekt umgesetzt – auch mit einem Arduino + Display + Tastatur + Flow Meter +Relais Steuerung + TDS Messung + Aqua Stopp… Das alles soll jetzt noch in eine Hutschienen Gehäuse. (Ähnlich wie das deiner Zeitrelais, nur etwas breiter)

    Ich würde Dich sehr gerne inDeinem Projekt unterstützen! Ich habe sehr viel Erfahrung im Berech der Elektronik Hardware Entwicklung u.a. Schaltplan und Layout Erstellung sowie in der Fertigung und Bestückung von Leiterplatten.

    Beste Grüße,
    Horst

  5. Hier die Langzeitdaten:
    Long term Drift: <5% per log10(time) tested to 35 days 1 kg
    An anderer Stelle:
    Constant lLoad: -5% @ 2.5kg standing load, 24hrs

    Diese Daten gibt er Hersteller INTERLINK für alle seine FSR an.

    Man muss also mit einer Eingewöhnungszeit rechnen nach der die Änderungen über die Zeit minimal werden. Dafür ist die Lösung unerreicht günstig zu haben.

    • Hallo Johannes, Danke für diese konstruktiven Hinweise!!!

      Ich hatte am Anfang auch überlegt solche Drucksensoren zu nehmen, war mir aber nicht sicher, ob deren Genauigkeit und Zuverlässigkeit in der Praxis ausreichen würde. Da die Load Cell selbst in Deutschland für gut 10€ zu haben ist und man nur noch die kleine HX711 Platine für wenige Euro dazu benötigt habe ich mich erst mal für diese Variante entschieden. Scheint erst mal sogar preiswerter als 3 Drucksensoren zu sein.

      Herzliche Grüße
      Michael

  6. Ah, ich verstehe.
    Links oben hast Du eine Leiterplatte, welche mir sagt, daß Du mit Wägezellen experimentierst. Die sind sehr genau und der Aufwand ist groß. Mit etwas weniger Genauigkeit und viel eleganter geht es sicher auch mit resistiven Drucksensoren:
    Das Suchwort ist: FSR = force sensitive resistor
    z.B.
    http://www.mariolukas.de/2011/09/arduino-drucksensor-tutorial-2/
    https://www.sparkfun.com/datasheets/Sensors/Pressure/fsrguide.pdf
    https://learn.adafruit.com/force-sensitive-resistor-fsr/using-an-fsr

    Ich stelle mir vor, daß man die Platte für den Vorratsbehälter mit Gummifüßen auf 3 dieser Sensoren stellt und über den Arduino auswertet (alternativ ein Scharnier und nur ein Sensor).
    Über dem Behälter wäre dann eine kleine Platine mit 2 Potis (EIN-Schaltpunkt und AUS-Schaltpunkt) wo man die Werte auf den Behälter anpasst – ohne dafür gleich die Programmierung zu bemühen. Von hier dann (z.B. per USB-Kabel) zum Arduino.

    Was ich auf die Schnelle nicht weiß, ist, ob diese Zellen dauerhaften Druck aushalten, ohne in den Werten zu entgleisen. Da werde ich mal ein wenig nachforschen.

  7. 1.
    Erst mal großes Lob für die excellenten Erklärungen in den Videos. Das können sehr wenige Leute so gut machen. Das geht nur, wenn man sich sehr gut auf den Standpunkt des anderen versetzen kann.

    2.
    Ich denke, daß die Arduino-Steuerung viele Freunde finden wird. Wird es dazu dann auch ein Kit geben, welches NUR die Schlauchanschlüsse und die Relais beinhaltet? Den Rest haben ja viele Bastler ihrem Fundus.

    3.
    Noch ein Tipp:
    Wie wir alle wissen, ist die Verdrahtung immer eine lästige Sache mit vielen Fehlerquellen. Deswegen gehe ich zunehmend dazu über, USB-Kabel zu verwenden. Die sind billig und gut verdrillt und geschirmt, so daß kaum Störungen im Betrieb zu erwarten sind. Es gibt sie in diversen Längen und Farben und und sie sind unerreicht billig. Am Labortisch kann man kurze Kabel verwenden und an der Einsatzstelle die passende Länge (ggf. als Verlängerungskabel).
    Für die Buchsen gibt es für kleines Geld sog. Breakout boards (z.B. https://www.sparkfun.com/products/12700 – geht auch günstiger …). Bleibt nur noch zu erwähnen, daß bei Verwendung von mehreren USB-Kabeln diese farblich kodiert werden sollen, damit man sie nicht verwechselt. Ansonsten muss man die breakout boards als Mini USB oder Micro USB einsetzen und dazu die passenden Kabel.

    3.
    In dem Video ist die Schaltung auf einer Lochrasterplatte gezeigt. Ich kann nicht erkennen, was für Bauteile und Module da verbaut wurden aber ich denke, daß man ALLES in Modulbauweise und damit OHNE Lochrasterplatte bauen kann. Ds würde für die weniger versierten Interessenten sicher eine Erleichterung bedeuten. Bin mal auf den Schaltplan gespannt.

    Liebe Grüße
    Johannes

    • Hallo Johannes,

      vielen Dank für Deine Anregungen. Es ist geplant eine fertig gelötete Platine anzubieten, so das jeder Bastler auch ohne Lötkolben damit einen Wasserfilter bauen kann. Es wird aber noch etwas Zeit brauchen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  8. Mich interessiert, ob ich hinter der Maximus Anlage noch eine Sangokorallenpatrone und ein UMH Gerät schalten kann, bevor es an einen Wasserhahn angeschlossen wird? Danke im Voraus für die Antworten,
    R. Beckmann

    • Der Aquarius Maximus hat keinen klassischen Wasserhahn sondern einen Auslaufhahn aus Edelstahl an dem Vorratsbehälter aus Glas. Die Sangokorallenpatrone könnte man am Reinstwasserschlauch anschließen, bevor das gefilterte Wasser in den Vorratsbehälter aus Glas läuft. Das UMH Gerät vermutlich auch. Vorsichtshalber sollte man vielleicht beim Hersteller fragen, ob es auch bei relativ langsamen Durchfluss funktioniert. Ich habe mit dem UMH Gerät noch keine Erfahrung.
      Herzliche Grüße
      Michael

  9. Hallo! Gute Idee, mit der Steuerung über den Ardinio..!
    Schon mal überlegt, ob das nicht evtl. mit dem Raspberry Pi auch Geht?
    Das wäre evtl. NOCH komfortabeler, in Hinsicht auf Bedienung.
    ( Bis hin zum Touchscreen, oder Fernbedienung vom PC über VLC …)
    Und: Der RP hat auch Anschlüsse für Zusatzplatinen, zB Relaissteuerungen,
    und fertige Programme dazu…
    Das könnte man doch evtl kombinieren …
    Spannendes Thema, werde das weiter ansehen…??

    • Klar würde der Raspberry Pi auch gehen, damit habe ich schon mal eine Heizungssteuerung gebaut. Ich habe ihn hier nicht genommen, weil ein so „großer“ Rechner gar nicht nötig ist. Der Arduino kostet 1/10 und startet viel schneller und läuft vermutlich auch etwas stabiler.
      Herzliche Grüße
      Michael

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