Wasserqualität beurteilen mit der Leitfähigkeit per TDS Messung in PPM oder Mikrosiemens

Hier wird gezeigt, wie ein TDS Messgerät arbeitet, was man damit messen kann und wie die Messwerte in PPM oder Mikrosiemens richtig interpretiert werden um die Wasserqualität zu beurteilen.

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Was ist ein TDS Messgerät?

Ein TDS Messgerät misst über die elektrische Leitfähigkeit wie viel gelöste Feststoffe (z.B. Mineralien, Salze, Metalle) im Wasser enthalten sind. TDS = Total Disolved Solids. Der Messwert macht keine Aussage darüber welche Stoffe da im Wasser gelöst sind. Es ist ein rein quantitatives Maß für deren Anzahl.

Üblicherweise wird der TDS Messwert in PPM = Parts Per Million angegeben. Z.B. bedeutet ein Wert von 10 PPM das auf 1 Million Wassermoleküle etwa 10 Moleküle gelöster Feststoffe kommen.

Die Messgeräte messen die elektrische Leitfähigkeit und rechnen die dann um in PPM. Manche Geräte geben die Leitfähigkeit auch direkt in Mikrosiemens aus. Dies ist auch die Einheit in der häufig Grenzwerte und Analysewerte von Wasserlaboren angegeben werden. Im Trinkwasserbereich kann man sagen dass grob die Mikrosiemens Zahl doppelt so groß wie die PPM Zahl ist. Also 10 PPM entsprechen etwa 20 Mikrosiemens.

Beispiele und Grenzwerte

Beispielwerte, die ich gemessen habe:
Unser Leitungswasser                 190 PPM  ca.  380 Mikrosiemens
Leitungswasser in Berlin Kreuzberg   375 PPM  ca.  750 Mikrosiemens  
Lauretana Quellwasser                 13 PPM  ca.   26 Mikrosiemens
Eine andere Artesische Quelle         35 PPM  ca.   70 Mikrosiemens
Himalajasolelösung in Osmosewasser  2000 PPM  ca. 4000 Mikrosiemens

Grenzwerte:
Trinkwassergrenzwert nach EU Richtlinien           2500 Mikrosiemens
Trinkwassergrenzwert nach WHO für Kriesengebiete   750 Mikrosiemens
Trinkwassergrenzwert Deutschland                  2790 Mikrosiemens

Was bedeuten PPM und Mikrosiemens bei der Wasserbeurteilung?

Die Hauptaufgabe des Trinkwassers besteht darin Transportmedium für Nährstoffe und Abbauprodukte unserer Zellen zu sein. Sie besteht nicht darin uns mit Mineralien und Spurenelementen zu versorgen, so wie es uns die Mineralwasserindustrie jeden Tag erzählt und wie es sich in vielen Köpfen schon fest gesetzt hat.

Das bedeutet grundsätzlich ist ein Wasser mit niedrigem PPM Wert im Bereich bis ca. 50 PPM gesünder. Viele gute artesische Quellen in der Natur liefern so ein mineralarmes Wasser. Bei den hohen Grenzwerten in Deutschland habe ich den Eindruck, dass diese mehr mit der Ökonomie der Wasserwerke als mit unserer Gesundheit zu tun haben.

Ist jetzt ein hoher PPM Wert grundsätzlich schlecht? Nein, es hängt davon ab, was in dem Wasser drin ist und wofür wir es trinken. Das Beispiel der Solelösung aus Himalaja Kristallsalz zeigt, dass es auch durchaus gesund sein kann mal so ein Solewasser mit sehr hoher PPM Zahl zu trinken. Näheres Dazu im Vortrag Wasser und Salz von Peter Ferreira.

Und worauf kommt es jetzt an?

Ein niedriger PPM Wert von gefiltertem Wasser ist ein Indikator dafür, das der Filter gut filtert. Wasser mit einem niedrigen PPM Wert hat dann auch nur wenig Stoffe, die wir potentiell nicht haben wollen.

Wenn uns ein Filterhersteller, der Wasserfilter verkauft, welche die gelösten Stoffe nicht filtern, erzählt,  dass wertvolle Mineralien und Spurenelemente bei seinem Filtersystem erhalten bleiben und ein hoher PPM Wert gar nichts aussagt, dann sollte man da mal ganz genau hinschauen. Was sind denn diese wertvollen Mineralien, die da im Wasser sein sollen. Da gibt es sicher einige, die die Natur einbringt und die da auch hingehören. Dazu kommt aber noch eine Menge weiteres. Insbesondere der von der Industriellen Landwirtschaft aus gebrachte Kunstdünger. Ein ganzer Teil davon wird nicht von den Pflanzen verbraucht. Das versickernde Regenwasser löst und transportiert diese Düngereste ins Grundwasser. Von da aus gehen sie ihren Weg, bis sie an unserem Wasserhahn wieder in Erscheinung treten.

Unabhängig davon, wie viel Mineralien wir im Wasser haben wollen, sollte nach meiner Einschätzung ein Wasserfiltersystem das Wasser erst mal komplett von allen gelösten Stoffen befreien. Das kann eine Osmoseanlage oder ein Destilliergerät sehr gut. Dann kann man bei Bedarf ja wieder in geringen Mengen die Mineralien zufügen, die man drin haben möchte. Ich finde es wichtig zu wissen welche Stoffe wir trinken. Diese im Leitungswasser vorhandene Mischung aus natürlichen Mineralien und Düngeresten pauschal als „wertvolle Mineralien und Spurenelemente“ zu bezeichnen finde ich irreführend.

Wo gibt es TDS Messgeräte zu kaufen?

So ein TDS Messgerät gibt es hier: amzn.to/2Xf0BDA (Werbung).

Wer sparen möchte, kann ein solches Gerät per Ebay direkt aus China beziehen. Einfach bei Ebay nach „TDS Messgerät“ suchen. Bei Direktkauf in China entsprechend lange Lieferzeiten von oft über 4 Wochen einplanen.

97 Gedanken zu “Wasserqualität beurteilen mit der Leitfähigkeit per TDS Messung in PPM oder Mikrosiemens

  1. Lustig (oder auch nicht) sind die im Artikel angegebenen Grenzwerte für Leitungswasser…
    EU: 2500
    WHO: 750
    Deutschland: 2790
    Also muss das Wasser in Kriesengebieten fast 4x besser sein als in Deutschland, um es als Trinkwasser verkaufen zu können? Oder verstehe ich den Sachverhalt falsch?

  2. Hallo,

    jetzt habe ich viel über Filter etc gelesen. Ohne unser und anderes Trinkwasser aus der Leitung gemessen zu haben, bin ich der festen Überzeugung, dass es schädlich für die Gesundheit ist. Wir trinken daher seit 15 Jahren ca. Quellwasser bei uns aus Altenbeken nähe Paderborn. Wir brauchen es in ca 4 Wochen auf und fahren dann immer neues holen. Wenn wir mit Leitungswasser Tee kochen ist der Wasserkocher im nu verkalkt. Nach 3 Kochdurchgängen mit dem Quellwasser ist der Wasserkochen wieder blitzeblank. Auch der Geschmack ist unvergleichlich. Direkt frisch aus dem Quelle probiert schmeckt es wundervoll. Ein besseres Wasser habe ich noch nirgendswo auf der Welt getrunken.
    lg Alex

  3. Hallo Michael, ich habe mir eine kleine Osmoseanlage gekauft. Unser Berliner Wasser kommt mit 410 ppm aus dem Wasserhahn. Das gefilterte Wasser hat immer noch einen Messwert von 52 ppm. Hat das mit dem hohen Ausgangswert zu tun oder ist an dem System etwas nicht in Ordnung?
    Sollte ich denn trotzdem noch etwas von der Solelösung dazugeben?
    Beste Grüße und vielen Dank
    Daniela

    • Hallo Michael,

      unser Leitungswasser hat ca. 150 PPM und kommt mit 1-2 PPM aus meinem Minimus. Das ist aber unüblich gut. In den meisten Städten erreicht man 5 – 15 PPM selten auch bis zu 20 PPM.

      Herzliche Grüße
      Michael

  4. Servus!
    Wie schaut es denn mit Schwermetallen aus? Verändern diese den ppm Wert?
    Metalle müßten doch eigentlich die elektrische Leitfähigkeit beeinflussen können.
    Und gibt es denn aktuell irgendwo eine Liste, die aufzeigt welche Stoffe
    Einfluss auf die Leitfähigkeit nehmen können und welche nicht? Das wäre doch
    mal interessant, oder nicht?
    Viele Grüsse, Chris

    • Hallo Chris,

      Schwermetalle liegen in der Regel auch als Ionen vor und erhöhen die Leitfähigkeit. Aber bei Schwermetallen liegen die gefährlichen Konzentrationen schon wesentlich niedriger, als ein normales TDS Messgerät anzeigen kann. Wenn von Blei mehr als 0,01 PPM im Wasser sind, ist das schon sehr kritisch. Du siehst – so kleine Mengen gehen unter in den üblichen PPM Werten, so dass bereits gefährliche Schwermetallbelastungen keine sichtbaren Auswirkungen auf den TDS Wert haben. Erst sehr viel höhere Belastungen könnten den TDS Wert erhöhen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  5. Hallo,
    Ich wohne in Thailand und habe eine Osmose Anlage mit einem Sediment Filter, einem Karbon Filter und einen Harz (resin) Filter.
    Vor diesen Filtern hat das Wasser ca. 560 ppm und nach den Filtern also direct vor der Osmose Membrane hat es immer noch ca. 560 ppm.
    Nach der Membrane dann ca. 24 ppm.
    Was kann man tun, um diesen Wert vor der Membrane zu verbessern

    • Hallo Knud,

      die Vorfilter können Kalk und Salze nicht raus holen. Deshalb ist es so. Ich denke bei diesen Werten ist das auch nicht unbedingt nötig. Gehen würde es mit Ionenaustauschern die sowohl Kationentauscher als auch Anionentauscher enthalten. Das wäre aber deutlich aufwändiger.

      Herzliche Grüße
      Michael

  6. Dünger und Pestizide mit TDS Messgerät messen?

    Nicht alle gelösten Stoffe bilden im Wasser Ionen. Das machen eigentlich nur die Mineralien und andere Salze. Vor allem Düngemtitel und Pestizide bilden im Wasser gelöst keine Ionen und ändern die Leitfähigkeit des Wassers nicht. Daher kann ein TDS Messgerät die von Ihnen im Text erwähnten Pestizide und (Kunst-) Dünger gar nicht messen. Hier sollte man fairerweise bei der Wissenschaft bleiben. Aus denselben Gründen ist ein TDS Gerät auch untauglich für die Bestimmung vieler anderer gelöster Stoffe, wie zum Beispiel Lösungsmittel.

    Lieber Gruss, Christoph

    • Hallo Christoph,

      sicher gibt es Stoffe die keine Ionen bilden und sich in der TDS Messung dann auch nicht zeigen. Bei den Pestiziden kann ich mir das gut vorstellen. Kunstdünger, der oft ein Mineraldünger ist, wird sich aber schon in der TDS Messung zeigen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  7. Dankbar für den Tipp zu TDS Messung! Die Röhre sind bei uns zu alt, das System braucht schon seit langem Sanierungsarbeiten. Mache mir im Moment Gedanken über ein Filtersystem.

  8. hallo!
    gehört vielleicht nicht gar her, aber ich such ein rezept um eine kalibrierlösung
    für so ein ec-meter herzustellen – müßte doch super einfach sein, oder? Konkret: hast Du ein solches rezept für uns?

  9. Gratis für ein nützliches Gerät zur Überprüfung von der Wasserqualität! Wir möchten ja im Garten einen Brunnen bohren lassen, mit Trinkwasser am liebsten. Die Freunde haben aber uns geraten, erst den Grundwasserspiegel zu messen, damit das Wasser zum Trinken geeignet wird. Das TDS Messgerät würde ich mir merken, danke!

  10. Hallo Michael,
    vielleicht wurde die Frage schon gestellt!?
    Kann ich anhand der Einheit ppm auf den Widerstand Ohm bzw. auf den PH – wert umrechnen, bzw. ihn aus einer Tabelle entnehmen?

    Danke im Voraus.

    Gruß aus Kleve

  11. Hallo,

    Ich habe eine Frage bzgl Schwermetallen. Ich lebe in Georgien und da gibt es Blei-Leitungen, gleichzeitig ist das Wasser dort sehr stark mineralhaltig (also „gute“ Mineralien, Schwefel Eisen usw., gibt viele Heilquellen). Kann ich mit einem TDS Gerät den Blei-Gehalt erkennen, also würde Blei einen sehr hohen Wert machen? Oder sollte man für Blei und Schwermetalle lieber einen genaueren Test machen? Und würde es bei Blei-Leitungen Sinn machen, ein Osmosegerät für ca. 50€ zu benutzen?

    Vielen Dank und herzliche Grüße,
    Maria

    • Hallo Maria,

      am TDS Wert kann man nicht erkennen ob und wieviel Blei im Wasser ist. Dafür brauchst Du einen speziellen Test auf Blei. Eine Osmoseanlage kann Blei filtern. Bei einem Gerät für 50€ kann man aber kaum Qualität erwarten. Wenn Du für so wenig Geld wie möglich reinstes Wasser erhalten möchtest, schau Dir doch mal den Minimus an: https://www.lebendiges-trinkwasser.de/aquarius-minimus/

      Herzliche Grüße
      Michael

  12. Hallo Michael,
    wie genau kann man mit einem TDS Gerät die Wasser-Gesamthärte Messen?
    Unser Versorger behauptete bis vor einiger Zeit 13,2 dH zuliefern. Heute waren es schon 14,5 dH. Mit meinem temperaturkompensierten TDS werden jedoch immer noch 309 PPM ausgegeben. Das wären dann ja über 17dH?
    Ist ein Tröpfchentest da genauer, um (insbesondere den Calziumantei)l der Gesamthärte zu bestimmen? Welchen soll ich ausprobieren?
    Grüße, andreas

    • Hallo Andreas,

      man kann mit einer TDS Messung keine Wasserhärte bestimmen. Die Wasserhärte entsteht nur durch bestimmte Ionen. Es gibt auch andere Ionen im Wasser, die mit der Härte nichts zu tun haben. Die TDS Messung misst aber immer alle Ionen und es gibt da keinen Weg nur die Ionen zu messen, die die Wasserhärte ausmachen.

      Du kannst die Gesamthärte z.B. mit Teststreifen bestimmen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  13. Hallo Michael,
    wir haben seit 2 Wochen eine Osmosefilteranlage direkt am Wasserhahn angeschlossen. Unser Wert schwankt zwischen 0 und 2 manchmal kurz auf 3.
    Wie gut ist das Wasser ich finde nur Aussagen über höhere Werte.
    Für deine Antwort vielen Dank im Voraus.
    Liebe Grüße Silvia

  14. Hallo Karl,

    lassen sich mit einem gemessenen PPM Wert Rückschlüsse auf den PH Wert von Wasser ziehen, um z.B. die Wasserqualität eines Pools zu prüfen. Und in welchem Bereich sollte dann ein PH Wert liegen?

    Vielen Dank für deine Antwort im Voraus.

    Viele Grüße

    Norbert

    • Hallo Norbert,

      der PPM Wert sagt nichts über den PH Wert. Dafür brauchst du ein extra Messgerät.

      Herzliche Grüße
      Michael

  15. Leider wird aber auch hier bei PPM davon erzählt, dass dies die ANzahl gelößten Feststoffe feststellen kann. Das ist nicht korrekt. Als Referenz-Äquivalent dient ein Salzelement je nach Standard (ppm500/700, soweit ich weiß Natrium/Calzium) welches man eben mit Elektrizität messen kann. Das funktioniert aber nunmal nicht für viele Elemente, nämlich diejenigen die elektrischen Strom nunmal schlecht bis garnicht leiten….diejenigen könnten zu Haufe drin sein, das TDS-Gerät ist unfähig diese zu messen…. kippt doch mal reichlich Kohlenstoff/Glas/SIlikon-Pulver in euer Osmosewasser, rührt kräftig und dann guckt mal was das TDS Ding misst…. na? Genausoviel wie vorher. Deshalb ist die Behauptung es würde Feststoffe messbar machen reiner Blödsinn…. es zeigt nur Leitfähige Feststoffe und tut so als wären alle gelößten Stoffe Kalzium oder Natrium. Der ganze Messwert ist reine Fiktion und das ist leider das beste was man hat! Glücklicherweise ist das Prinzip der Umkehrosmose dem erhaben, die Rückhaltung betrifft alle etwaigen Reststoffe ungeachtet ihrer Leitfähigkeit gleich. Man sollte dennoch im Hinterkopf behalten das die TDS-Messung nichts außer eine vage fiktive Abschätzung gewisser leitfähiger Salzelemente ist die garnicht real enthalten sein müssen, Nicht-Leiter könnten aber real jede Menge enthalten sein wenn keine Umkehrosmoseanlage davor ist.

    • Hallo Karl,

      Wie im Video gesagt, sagt die TDS Messung nichts darüber aus, welche Schadstoffe im Wasser sind. Über die TDS Messung werden gelöste Feststoffe erfasst, die in Form von Ionen im Wasser gelöst sind. Gemessen werden alle Ionen, nicht nur Natrium und Calcium. Andere Feststoffe die Im Wasser keine Ionen bilden und sich nicht auflösen, wie zum Beispiel Pulver aus Glas oder Silikon erhöhen die Leitfähigkeit nicht und können auch vom TDS Messgerät nicht gemessen werden. Man muss also gut aufpassen, ob man von Feststoffen oder von gelösten Feststoffen spricht.

      Herzliche Grüße
      Michael

  16. Tja also genügt die Qualität in Berlin Kreuzberg gerade noch so den Anforderung der WHO für Krisengebiete, während die Trinkwasseranalysten nach Abarbeitung ihrer viel zu kurzen Prüfliste behaupten, „ach des passt scho“…. 😀

  17. Liebe Leute,
    Ich habe eine Frage zur Zirkulationswasserqualitätsmessung.
    Wir haben ein Problem mit zirkulierendem Wasser, manchmal beobachten wir, dass das Wasser zu schlecht ist, was nicht zu uns passt. aber es ist nur eine optische Analyse. Wir haben kein Instrument, um zu messen oder zu überprüfen, ob es wirklich schlecht ist oder nicht. Leute von der entsprechenden Abteilung nehmen das Wasser in die Hand und sagen, dass es ok ist oder nicht.

    Bitte, jeder kann mir sagen, welches Instrument uns hilft, den aktuellen Parameter zu messen.
    Für mich ist es sehr wichtig, die genaue Quelle herauszufinden, welche Inhalte verantwortlich sind für die Qualität von weichem bis hartem Wasser usw.

    Vielen Dank
    Grüße
    Ahsan

    • Hallo Ahsan,

      ich habe nicht verstanden, was du genau messen möchtest. Was ist das für ein Zirkulationswasser?

      Herzliche Grüße
      Michael

    • Hallo, du brauchst die Trinkwasseranalyse aus deiner Stadt von den Stadtwerken online, einfach mal googlen. Beispiel: https://www.stadtwerke-essen.de/fileadmin/user_upload/PDF/Trinkwasseranalyse_2017.pdf Dann brauchste so ein TDS-Messgerät und vergleichst vor allem mal die Leitfähigkeit von deinem Leitungswasser mit dem Jahresmittelwert deiner Werke, wenns ungewöhnlich viel höher ist, ist das schlecht und im Leitungssystem des Hauses könnte was im argen sein. Mit einer echten Umkehrosmoseanlage und einem solchen TDS-Messgerät kannst du nun bestimmen wie die Rückhalterate ist, gewöhnlich +95%, und ob die Anlage überhaupt funktioniert, ob die Membrane mal gewechselt werden muss etc… mithilfe der Rückhalterate und den sonstigen Messwerten deiner Werke kannste nun ausrechnen wieviel weniger Schadstoffe nun in deinem gereinigten Wasser rechnerisch noch drin sein könnten, zb Nitrat statt 10mg/l, weniger als 5% davon, also höchstens noch 0,5mg/l.

      Echte Null und alles raus geht halt nicht, aber Umkehrosmoseanlage mit TDS-Messgerät ist ein zuverlässiger Weg Wasser kontrolliert enorm zu reinigen, was du mit Zirkulationsmessung meinst ist mir nicht ganz klar, klingt esoterisch.

  18. Liebe Katja,

    keine Angst, wenn das Wasser durch eine Hochwertige Remineralisierungskartusche läuft, sind nur organische Mineralien im Wasser, wenn dieses zuvor zu 99% gereinigt wurde. Organische Mineralien kann der Körper aufnehmen nicht so anorganische Mineralien, wie sie im Leitungswasser enthalten sind. Es schadet somit auch nicht, selbst wenn der ms Wert 160 anzeigt. Denn organische Mineralien nimmt der Körper auf. Zum Vergleich hat ein Magnesium Bäckchen aus der Apotheke bis 10.000 ms organische Mineralien 🙂
    drinkwater.global hat übrigens Anlagen um 1500,- Miete und Ratenzahlung ist auch möglich. Nur weil dies weiter oben gefragt wurde. Will hier keine Werbung für irgend jemanden machen. Habe aber selbst so eine Anlage und bin sehr zufrieden.
    Übrigens ein toller Blog!
    Gratuliere Michael!

  19. Lieber Michael,
    ich habe mir gestern eine Umkehrosmose Filteranlage einbauen lassen. Leitungswasser hat 410 ppm, osmose wasser 28 ppm und vitalisiertes (miniralisiertes) wasser hat 109(!) ppm wie würdest du die Arbeit der Anlage einschätzen? ist das ppm nach dem miniralisieren nicht etwas zu hoch? danke im Voraus für deine Antwort,
    beste Grüße,
    Katja

    • Hallo Katja,

      mir wären 109 ppm schon zu viel. Es kann aber sein, das die Remineralisierungskartusche gerade am Anfang besonders viel Mineralien ins Wasser gibt und das es nach einigen Tagen weniger wird. Es ist auch ein Unterschied, wenn das Wasser in der Kartusche einige Stunden gestanden hat, dann sind viel mehr Mineralien drin, als wenn es nur kurz durchfließt. Einfach mal eine Weile laufen lassen und dann nochmal messen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  20. Hallo Michalel,

    ist der ppm Wert von einem TTS Meßgerät gleichzusetzen mit dem Trockenrückstandswert in mg/l ?

    Gruß
    Dirk

    • Hallo Dirk,

      in etwa kann das schon passen, muss aber nicht immer sein. Wenn z.B. Schwebestoffe oder gröbere Verunreinigungen im Wasser sind, haben diese kaum Einfluss auf den TDS Wert, erhöhen aber die Trockenmasse.

      Herzliche Grüße
      Michael

  21. Hallo Michael,
    Hab die Messpunkte wie gesagt montiert. Leitungswasser hat ca. 290 ppm.
    Nach dem Osmosefilter ca. 20 ppm. Aus dem Wasserhahn kommt es nach der Vitalisierung mit ca. 40 ppm heraus.

    Liebe Grüße
    Reinhard

  22. Hallo,
    Ich habe mir eine Osmoseanlage mit folgenden Elementen gekauft:
    Umkehrosmoseanlage 8-Stufig mit Auto Membranespülung, Boosterpumpe
    – Sanic Microban Sedimentfilter 5 Mikrometer EU1
    – High-Quality Carbonblock „Silberedition“ Aktivkohleblockfilter EU1
    – Sedimentfilter 1 Mikrometer EU1
    – Aktivkohle-Nachfilter EU1
    – Hochleistungsqualitätsmembrane 600 GPD
    – Inline Alkalisierungskartusche
    – Inline Ionisierungskartusche
    – Profi Wasserhahn mit Wasserwirbler (komplett aus Edelstahl)

    Zusätzlich habe ich ein Inline TDS mit zwei Messstellen gekauft. Sowie ein TDS Handmesser.
    Wo sollte ich die 2 Messstellen am Besten in der Anlage platzieren?

    Danke für die Hilfe im voraus.

    • Hallo Reinhard,

      Den ersten Messpunkt würde ich beim einfließenden Leitungswasser platzieren. Den zweiten könntest du direkt an den Reinwasserausgang der Membran legen. So kannst du die tatsächliche Reinigungsleistung des Filters überprüfen. Interessant wäre noch das Wasser, so wie es aus dem Hahn kommt zum messen. Das kannst du aber auch einfach mal gelegentlich mit einem Hand TDS Messgerät machen. An dieser dritten Messstelle erfährst du dann, wie viel Mineralien die Nachfilter hinzufügen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  23. Hallo,
    ich hätte mal eine Frage. Habe mir auch einen TDS-Meter gekauft, und bin gerade etwas verwirrt bzgl. ppm-Anzahl und Wasserhärte. Nach einer Messung hat ein Freund von mir fast dieselben ppm wie ich im Leitungswasser (etwa 90), jedoch erscheint mein Wasser sehr „hart“, d.h. es gibt sofort Kalkablagerungen im Wasserkocher und auf Geschirr, während das Wasser meines Freundes „weich“ erscheint, da es bei ihm keinerlei Ablagerungen gibt. Das verstehe ich nicht. Könnten Sie dies begründen? Ist vielleicht bei ihm weniger Kalk, dafür mehr von einem anderen Mineral im Wasser? Aber müßte man dann nicht auch Ablagerungen sehen?
    Ich habe auch eine Flasche Mineralwasser getestet, mit dem Ergebnis von 250 ppm.
    Dann noch etwa 100 ml destilliertes Wasser mit 1000 mg Sangokoralle. Der Wert war nur 21 ppm. Während das Mineralwasser einen Abdampfrückstand von 400 mg pro Liter hat (laut Etikett), hätte die Sangokoralle hochgerechnet auf einen Liter 10.000 mg pro Liter, wenn man das Wasser verdampfen würde und alle Mineralien zurückbleiben. Trotzdem also das Sangowasser 25 x soviel Mineralien wie das Flaschenwasser besitzt, bleibt die ppm-Messung so gering, daß das Wasser immer noch eine ausgezeichnete Entgiftungsfunktion behält.
    Mir als Laie (falls ich mich nicht verrechnet oder einen sonstigen Denkfehler begangen habe) scheint dies zu sagen, daß hoch bioverfügbare Mineralien keine hohe ppm-Messung verursachen, und das „Mineralwasser“/Flaschenwasser so gesehen unseren Körper langsam aber sicher vergiftet, da es uns mit nicht-bioverfügbaren Mineralien „versorgt“, die dann in uns abgelagert werden. Und statt uns von dieser Art „Abfall“ zu befreien (wie es ein Wasser mit geringem ppm tun würde), macht dieses Wasser anscheinend genau das Gegenteil, nämlich indem es immer mehr davon hinzufügt.

    • Hallo Franziska,

      DePPM Wert sagt ja nichts darüber aus, welche Mineralien im Wasser sind. In deinem Wasser wird mehr Calcium sein, das sich als Kalk ablagert. Bei deinem Freund ist vermutlich viel weniger Calcium und dafür etwas anderes drin.

      Bei der Sangokoralle vermute ich, das sich die Mineralien nur teilweise aufgelöst haben und als Ionen vorliegen. Wenn da noch kleine, kaum sichtbare Klumpen bleiben, erhöhen die den TDS Wert nicht. Hier sind also ein großer Teil der Mineralien nicht aufgelöst und verhalten sich dann anders.

      Herzliche Grüße
      Michael

  24. Hallo,

    soeben ist mein TDS 3 aus China gekommen und das ganze hat „nur“ 3 Wochen gedauert. Der Preis von 8 Euro ist wirklich fair. Ich habe natürlich gleich mein Wasser getestet und da kam ein Wert von 190 ppm bei raus.

    Wasser aus der Flasche (Supermarkt hatte fast den gleichen Wert). Das Wasser war in einer PET Flasche. Ich geben lieber nicht den Markennamen an.

    Ein Wert aus einer Glasflasche werde ich demnächst testen, mal sehen was da bei raus kommt.

    Viele Grüße

    Wolle

    • Hallo Wolfgang,

      es zeigen sich nicht alle Schadstoffe als erhöhten TDS Wert. Mikroplastiken oder einige organische Chemikalien oder Keime erhöhen den TDS Wert nicht.

      Wenn du mal ein gutes Wasser testen willst, kaufe mal eine Flasche von Lauretana, das gibt es im Bioladen oder bei DM. Diese Alpenquelle hat einen sehr niedrigen TDS Wert.

      Herzliche Grüße
      Michael

  25. Guten Abend
    Dr. Michael Scholze
    Da ich im Internet über die Grenzwerte Recherchiert und nichts des gleichen gefunden habe. Möchte Ich gerne wissen woher Sie Ihre Quellen beziehen, bezüglich der Grenzwerte für Deutschland, WHO und der EU. Es würde mich freuen, wenn sie mir eine Quellenangabe schicken könnten.
    Mit freundlichen Grüßen.

  26. Hallo Michael,
    Wir haben uns eine Umkehrosmose Anlage gekauft und sind damit zufrieden.
    Ich stelle aber fest dass die ppm werte schwanken zwischen warm und kaltes Wasser.
    6 ppm aus der anlage und bis 25 ppm je nach Temperatur, auch beim Tee ist die unterschiedlichen ppm zahlen zu messen von 266 warm auf 120 kalt. Es würde gern wissen wie es dazu kommt. Vielen Dank.
    Daniel Sertin

    • Hallo Daniel,

      das bedeutet nicht, das warmes Wasser mehr Verunreinigungen enthält als kaltes. Es handelt sich um einen physikalischen Effekt. Die elektrische Leitfähigkeit steigt mit zunehmender Temperatur. In einfachen Messgeräten wird der PPM Wert direkt aus der Leitfähigkeit berechnet. Es gibt auch hochwertigere Geräte, die eine automatische Temperaturkompensation haben. Die würden bei unterschiedlichen Temperaturen immer den gleichen Wert anzeigen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  27. Hallo Michael,

    wir wollen gern beginnen ausschließlich Wasser aus einer nahegelegenen Quelle zu trinken. Was sollten wir vorher alles testen? Wir würden gern auf Ämter verzichten und selbst testen. Hast du einen tip wie wir vorgehen können.

    MFG Franzi

    • Hallo Franzi,

      im Grunde ist es ähnlich, wie bei den Häusern, die einen eigenen Brunnen haben. Da gibt es Labore, die solche Untersuchungen anbieten und schon mal prüfen, ob das Wasser grundsätzlich der Trinkwasserverordnung entspricht. Anhand der Messwerte kann man dann überlegen, ob man das Wasser auf Dauer trinken möchte. Interessant wäre auch in welcher Gegend die Quelle liegt. Oben in den Alpen ist sicher besseres Wasser zu erwarten, als in einer Region mit intensiver industrieller Landwirtschaft.

      Herzliche Grüße
      Michael

  28. Hallo Michael,

    ich lebe seit 10 Jahren in Thailand. Unser Wasser beziehen wir aus einem Brunnen der ca. 25m tief ist. Das Wasser ist allerdings sehr eisenhaltig. Das sieht man deutlich nach einigen Tagen in der Dusche, da sich dann schnell die weissen Fliesen rostig färben. Oder auch wenn man z.B. einen großen Behälter füllt und entsprechend Chlor beigibt. Am nächsten Tag liegt das Eisen dann ausgeflockt am Behälterboden. Bei uns ist der PPM Wert 167. Wir haben aber einen 5-fach Filter mit Osmosis und das gefilterte Wasser hat nur noch einen Wert von 10 PPM. Die Osmosisanlage hat gerade mal ca. 100 EUR gekostet. Scheint aber super zu funktionieren. Ich überlege aber, ob ich noch zusätzlich UV entkeimen soll. Unsere Thai-Nachbarn trinken das Brunnenwasser seit mindestens 40-60 Jahren ungefiltert. Lohnt sich das mit der UV Entkeimung?

    • Hallo Randolf,

      ich kenne mich mit der Keimbelastung in Thailand nicht so gut aus. Es ist ja ein sehr warmes / feuchtes Land und bietet somit ideale Vorraussetzungen für Keimwachstum. Eine Osmoseanlage alleine ist kein sicherer Keimschutz. Warum das so ist, ist hier ausführlich erklärt: https://www.lebendiges-trinkwasser.de/umkehrosmosefilter-ist-keine-keimsperre/

      Ich bin ein eher vorsichtiger Mensch und würde irgend eine Form von Keimschutz, z.B. UV Entkeimung, vorschalten. Am besten gleich das gesamte Brunnenwasser fürs Haus so entkeimen und nicht nur das Trinkwasser.

      Das es euren Nachbarn mit dem Brunnenwasser gut geht, kann bedeuten, das dort keine schädlichen Keime drin sind oder aber auch, das sie sich an die Keime gewöhnt / angepasst haben, das ist in gewissen Grenzen auch möglich.

      Herzliche Grüße
      Michael

  29. erhöht nicht gerade Salz (neben gewissen giftigen Stoffen) die Leitfähigkeit des Wassers? Z. B bei mir in der NÄhe ist das Wasser mit Blei (und anderem Zeugs) vergiftet und das ist sehr gut für die Leitfähigkeit des Wassers

  30. Hallo Michael,

    ich habe eine Frage zu den Ionen, die durch die TDS Messung in Mirkrosiemens oder per ppm gemessen werden.
    Hintergrund: Herstellung von (ausschließlich) ionisiertem Silberwasser (ohne Silberpartikel).
    Vorgehensweise: die Silberstäbe berühren nicht das Wasser, werden aber mit 20.000volt Richtung destilliertem Wasser durchschossen (quasi mit Blitzen), sodass Silberionen im Wasser landen. Ag+ sozusagen.
    Ich bin nun hier in Singapur in der heißen Diskussion, ob diese Silberionen (Silberatome mit einem fehlenden Elektron) noch physisch als Teil vorliegen, oder ob sie nur als elektrische Ladung als Schwingung im Wasser gelöst sind.
    Die Aussage der Gegenseite lautet, dass kein Silber im destillierten Wasser vorhanden ist und wenn man das Ganze trinkt (um anaerobe arbeitende Bakterien, Viren etc zu eleminieren), kein Metall in den Körper dringt.
    Wenn nun aber von den Bakterien ein Elektron e- in die Ag+ Schale zurückgeholt wird (um damit den Stoffwechsel des Bakteriums zu unterbinden, wodurch es stirbt), müsste es doch wieder Silber Ag0 ergeben. Und das wäre ein Silberteilchen in physischer Form.

    Misst der TDS-Messer also Schwingungen oder doch Feststoffe? Wo ist das Ion angesiedelt?

    Ich konnte hierzu leider im Internet nichts finden und hoffe, dass ich meine Frage verständlich ausgedrückt habe.

    Vielen Dank für Deine Hilfe.
    Uta

    PS: Danke für die tolle Seite
    PS: @ 9pH-Trinkwasser: kurzfristig zu trinken ist ok, länger zerstört es die Belegzellen des Magens (durch Überforderung als Gegenregulierung), der sauer sein muss um seine Aufgaben (u.a. Keimtötung durch die Magensäure, welche erster Krankmachen vernichtet, die durch die Nahrungsaufnahme in uns gelangen) erfüllen zu können. Durch mehr Magensäure wird durch den gleichen Prozess gleichzeitig mehr Base für den Körper in der Belegzelle gebildet und somit der Körper mit Basen versorgt. Nicht das 9pH-Wasser bringt den Effekt. Nur die Gegenregulation, die irgendwann nicht mehr kann und die Belegzellen dabei zerstört werden.

    • Hallo Uta,
      die TDS Messung misst am Ende die elektrische Leitfähigkeit. Was bei der Hochspannungs / Silber Kombination genau passiert kann ich aus dem Stand heraus auch nicht sagen. Falls wirklich Ag+ im Wasser landet wird es sich vermutlich relativ schnell ein Elektron aus der Luft holen und neutralisieren.
      Nach meinem Verständnis misst das TDS Messgerät keine Schwingungen sondern die durch aus Salzen / Mineralien stammenden Ionen die die Leitfähigkeit vom Wasser bilden.

      Das ist ein spannendes Thema, wenn man da in die Tiefe geht, findet man viele seltsam anmutende Effekte. Ich habe mal versucht selber ein TDS Messgerät zu bauen und bei der Leitfähigkeitsmessung allerlei Dinge beobachtet, die z.T. an den Elektroden passieren und z.T. mit „besonderen“ Eigenschaften vom Wasser zusammen hängen. Z.B. hat sich die Spannung an den Elektroden auch verändert, wenn einfach nur Licht auf die Wasserprobe gegeben wird. Lauter seltsame Dinge, womit ich sagen möchte, das vermutlich niemand ganz genau versteht, was bei so einer TDS Messung wirklich passiert.

      Herzliche Grüße
      Michael

  31. Nachtrag:
    Laut dem Wassermeister von Clausthal-Zellerfeld hat unser Ort ein eigenes Wasserwerk. Wir erhalten das Trinkwasser aus den Quellen: Moseskappe und Altes Tal.
    Das Wasser welches in der Nähe des Häuschen austritt, ist auch reines Quellwasser.

    Über die Hubertusquelle kann er leider nichts sagen, da diese in Privatbesitz sei, aber dennoch stets geprüft würde.

    Gruß Harri

  32. Servus Michael,

    hab vielen Dank für deine Antwort. Diese hilft mir schon ein bisschen weiter.
    Ich interessiere mich erst seit ein paar Tagen für die Wasserwerte. Habe mir die PH-Streifen und einen TDS-Meter (hold) gekauft, um wenigstens mal das „Grobe“ messen zu können.
    So viel ich weiß, erhalten wir das Leitungswasser von einer ca. 2 km entfernten Bergquelle und es läuft wohl zuvor noch durch „Stein- Felsgeröll“.
    Dort steht auch ein kl. Wasserhäuschen aus den 50er Jahren. Ganz in der Nähe, etwas unterhalb des Häuschen tritt an einem kl. Hang stets etwas Wasser heraus und läuft dann einfach neben dem Wanderweg den Buckel runter.
    An dieser Stelle habe ich auch gemessen und den gleichen Wert wie bei unserem Trinkwasser festgestellt.
    Von wo aber dieses Wasser kommt, ist mir noch unklar. Werde versuchen, mich kommende Woche darüber zu informieren.
    Die oben besagte Quelle mit 107 PPM liegt ca. 4 1/2 km von hier an einem Wanderweg und ist mit Hubertusquelle benannt.
    Von dort holte auch der Wanderverein das „Osterwasser“. Daher kam ich auf diese Quelle.
    Ich wohne im schönen Oberharz im Krs. Goslar bei Clausthal-Zellerfeld.

    Viele Grüße
    Harri

  33. Hallo Michael,
    mit Interesse lese ich deine Beiträge hier im Net.
    Unser Leitungswasser hat einen PPM Wert von 34
    Habe jetzt an einer Quelle in unserer Gegend einen PPM Wert von 107 gemessen.
    Hat das Leitungswasser jetzt eine besseren Qualität als das Quellwasser?
    PH Wert ist bei Beiden etwas über 60.

    Gruß Harri

    • Hallo Harri,

      dann habt ihr ja ein sehr mineralarmes Leitungswasser 🙂
      Auch die Quelle hat als die meisten Städte und Gemeinden in Deutschland.
      In erster Linie ist der PPM Wert eine Aussage über die enthaltenen Mineralien, insbesondere Kalk. Im allgemeinen wird ein PPM Wert von unter 50 ppm als gut für Menschen betrachtet (grober Richtwert). Der PPM Wert ist aber nicht das einzige wo es drauf ankommt. Bakterien oder einige Gifte sind über den PPM Wert nicht erkennbar. Man kann also nicht pauschal sagen, das Wasser mit weniger PPM besser ist. Das ist es nur unter dem Aspekt der Mineralienkonzentration.
      Wo kommt denn das Leitungswasser mit 34 PPM her?

      Herzliche Grüße
      Michael

  34. Was halten sie eigentlich von den Aufbereitungsanlagen die man für den Haushalt kaufen kann um das Trinkwasser „sauerstoffhältiger“ werden zu lassen? danke 🙂

    • Bei solchen Fragestellungen würde ich immer in die Natur schauen und fragen, ob die Natur für uns so ein Wasser vorgesehen hat. Das einfach nur Sauerstoff in das Wasser gepumpt wird, kommt in der Natur kaum vor. Verwirbelung und Zersteubung und dadurch Anreicherung mit Luft, z.B. im Wasserfall gibt es schon öfter. Neben dem Kontakt mit der Luft, ist die Bewegung des Wassers aber eine mindestens genau so wichtige Komponente. Wie sich solche Effekte von Verwirbelung und Vermischung mit Luft auf unseren Körper auswirken kann ich im Detail aber auch nicht sagen. Am besten ausprobieren und selber spüren wie sich das anfühlt.

      Herzliche Grüße
      Michael

  35. Hallo Michael,
    ich habe den Aquarius Minimus und benutze ihn seit einem 3/4 Jahr, ein TDS Gerät habe ich mir auch besorgt und stelle fest, dass trotz der langen Zeit, die ich den Filter bald jeden TAg 4l Reinwasser filtern lasse, der PPm Wert bei 3 oder 4 liegt obwohl unser Leitungswasser 300 Einheiten anzeigt, warum soll ich dennoch die Filter wechseln?

    • Hallo Astrid,

      die Osmosemembran brauchst du nicht wechseln, solange der PPM Wert gut bleibt. Wenn die Vorfilter verbraucht sind, ist das nicht am Anstieg des PPM Werts erkennbar, da dieser Hauptsächlich von der Membran beeinflusst wird. Die Vorfilter haben eine Schutzfunktion für die Membran und sollten spätestens nach 6 Monaten erneuert werden. Auch um übermäßige Verkeimung zu verhindern ist das sinnvoll.

      Herzliche Grüße
      Michael

  36. Hallo. Vielen Dank für die umfangreiche Aufklärung auf Ihrer Website über die Wasserqualität und dessen Verbesserung. Mich würde gern interessieren, ob der Leitwert des Wassers, welcher in Mikrosiemens oder in ppm angegeben wird (früher in Ohm, siehe nachfolgend) gleichzusetzen ist mit dem Redoxwert rh2, der in Millivolt (mV) angegeben wird?? Meines Erachtens kann man mit dem Redoxwert die Fähigkeit einer Lösung (das Redoxpotential) bestimmen (je nachdem wie sie zusammen gesetzt und gesättigt ist) Elektronen aufzunehmen,- oder abzugeben. Ich lege bei der Wasserqualität, neben dem PH- Wert und der Leitfähigkeit (welcher erfasst, wie viel anorganische-, und organische Stoffe in ihrer Gesamtheit in einer Lösung enthalten sind, also wie hoch das Wasser oder eine Lösung mit diesen Stoffen belastet ist; – diesen Zusammenhang erklären sie ausführlich auf Ihrer Website) auch Wert darauf, das Redoxpotential einer Flüssigkeit, z. B. von Säften oder eigens zubereiteten Greenfoods, mit einem geeignetem Messgerät zu erfassen.
    Die elektrische Leitfähigkeit, die in µs oder ppm ausgegeben wird, müsste also etwas anderes sein als der Redoxwert, der in mV gemessen wird?! Leider ist das aber bei verschiedenen Internetshops, bzw. Messgeräten nicht eindeutig zu erkennen und angegeben!! Z. B. wird im Internet ein Redoxmeter für 29,-€ angeboten (HM- Digital EC) was eine Messskala von 0 – 9990 µs aufweist. Eigentlich müsste aber bei einem Redoxmeter der Messbereich in mV angeben sein!! Das hat mich nun als Laie etwas verwirrt. Liegt hier eine falsche Information Seitens der Hersteller vor? – oder ist ppm oder µs (für den Leitwert) gleichzusetzen mit mV für den Redoxwert?? Wenn der Redoxwert ein anderes Parameter für die Wasserqualität darstellt? – ab welcher Preislage (unter 50,-€?) könnte man dann ein akzeptables und brauchbares Messgerät erwerben? Über eine fachliche Aufklärung wäre ich sehr dankbar. Freundlicher Gruß aus Kiel von (ebenfalls) Michael

    • Hallo Michael,

      ja, das Redoxpotential wird in mV oder V angegeben und darf nicht mit der Leitfähigkeit in µS oder ppm verwechselt werden. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge.

      Ich habe ein etwas besseres Messgerät von HANNA, das HI98121 mit dem sowohl der PH-Wert als auch das Redoxpotential gemessen werden kann (Preisklasse ca. 200€). Ein reines Messgerät für das Redoxpotential sollte auch günstiger zu haben sein, da habe ich aber keinen Überblick.

      Deinen Anhang musste ich leider löschen um Konflikte bez. Urheberrecht zu vermeiden.

      Herzliche Grüße
      Michael

  37. Wie genau funktioniert diese Methode Michael? Schwebstoffe absorbieren Licht, und geben dem Wasser ein trübes Aussehen. Diese sogenannte Trübung kann mit verschiedenen Techniken gemessen werden, die den Widerstand des Wassers gegen eine Lichttransmission angeben. Wird dann die Gesamtmasse an Schwebstoffen durch eine Filtration bestimmt und die Probe durch eine Membran gepresst, getrocknet und ausgewogen?

    • Nein, die Leitfähigkeit wird elektrisch über den elektrischen Widerstand des Wassers gemessen. Das ist technisch relativ einfach und preiswert zu machen.
      Herzliche Grüße
      Michael

  38. Hallo, mit Interesse lese ich die Beiträge. Ich habe mit dem Messgerät einen ppm wert von 135 ppm in unserem Wasser abgelesen. Wir Wohnen in Brandenburg in der Nähe von Teltow und hier ist das Wasser sehr Kalkhaltig. Nun sind wir am überlegen, ob wir uns noch einen zusätzlichen Filter anschaffen. Da ja mit dem Messgerät nur die Leitfähigkeit des Wassers deutlich wird, bin ich am überlegen das Wasser von einem Labor prüfen zu lassen. Wo finde ich hier in der Gegend so ein Labor und was Kostet ein Wassertest? Oder kann mann sich die Werte auch von seinem Wasseranbieter einfordern. Sicher werden diese ja auch das Wasser regelmäßig auf Schadstoffe untersuchen. Was ist Deine Erfahrung/ Kenntnis. Freue mich über Rückmeldung. Grüße Matthias

    • Hallo Matthias,

      die im Rahmen der Trinkwasserverordnung zu messenden Werte werden von den Wasserwerken oft veröffentlicht. Für den Bereich Nuthe-Urstromtal / Luckenwalde kann man das z.B. hier nachlesen: http://www.nuwab.de/trinkwasser/Wasserinhaltsstoffe/
      Kann gut sein, das das Wasserwerk für Teltow aus so etwas veröffentlicht, sonst kannst Du da auf jeden Fall mal nachfragen.
      Falls es in den Wasserrohren in deinem Haus Problemstellen gibt (z.B. Bleirohre) ist so etwas natürlich in den Werten der Wasserwerke nicht berücksichtigt, di werden nur bis zum Hausanschluss gewährleistet.
      Bei einer Wasseranalyse im Labor musst Du vorher wissen nach was du suchst, sonst wird es sehr teuer. In Jüterbog gibt es das Labor Terracon, da könntest Du mal nachfragen.
      Herzliche Grüße
      Michael

    • Nein, das Gerät kann nur die Leitfähigkeit messen. Es gibt durchaus giftige Stoffe, die die Leitfähigkeit nicht beeinflussen und ungiftige, die die Leitfähigkeit erhöhen.

      So ein Gerät ist nur dazu da grob abzuschätzen wie viel gelöste Salze und ähnliches im Wasser sind, ohne zu differenzieren welche Stoffe das nun genau sind.

  39. Hii, ich hab mir ein PH und EC Wert Messgerät bestellt, angekommen ist dann aber ein PH und ein TDS Messgerät. Wie kann ich jetzt aus dem PPM Wert den EC Wert bestimmen? Ich züchte gerne Tomaten und diverses Gemüse und wollte das EC Messgerät haben, um einen Richtwert zu haben und nicht zu überdüngen, aber das TDS Messgerät zeigt keine 1,2 oder 2,4 etc. an, oder ist die Auflösung einfach nur zu niedrig? Und wie kann ich denn schauen wie viel Dünger ich im Gießwasser habe, wenn mein Leitungswasser ja schon 176 PPM hat? Und da war noch so ein Stift dabei, der angeblich die Bioenergie mißt, was kann ich damit anfangen? In den Stift kommen keine Batterien rein und wenn ich den Deckel abziehe, dann sind nur Zwei, ungefähr 1cm, Kuperstifte, die parallel zueinander verlaufen. Weil wenn ich die Kupferdrähte ins Wasser halte passiert ja nicht, also wozu ist das?

    Entschuldige bitte, wenn das hier nicht ganz zum Thema passt, aber vielleicht weißt du ja doch Bescheid. Danke und herzlichen Gruß. Dein Blog ist einfach Klasse, danke dafür. (-:

    • Das EC Messgerät misst ja auch nur die Leitfähigkeit, wie das TDS Messgerät es intern auch tut. Die Frage ist, in welcher physikalischen Einheit du den EC Wert erwartest. Falls das Mikrosiemens sind kannst Du grob den PPM Wert verdoppeln um die Leitfähigkeit in Mikrosiemens zu erhalten. Ich bin mir aber nicht sicher ob Du mit EC Wert Mikrosiemens meinst. Recherchiere doch mal wie Dein EC Wert mit Mikrosiemens zusammenhängt. Dann kann man es umrechnen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  40. Beinflusst Chlor,Nitrat und Nitrit und andere Giftstoffe die nicht im Trinkwasser enthalten sein sollten das Messergebniss ?

    • Die TDS Messung wird nur von Stoffen beeinflusst, die die Leitfähigkeit des Wassers verändern. Das sind z.B. Salze und Kalk. Es gibt aber auch viele Stoffe, die den TDS Wert nicht verändern. Ein niedriger TDS Wert ist also keine Garantie für sauberes Wasser.

  41. Hallo Michael
    Auch ich wollte mir einen Wasserfilter zulegen. War gestern bei einem Freund, der hat eine Umkehrosmose Anlage. Mit dem TDS Meter wurde ein Wert von 8 gemessen.
    Ein Aktivkohlefilter oder ein Wasserionisierer, der das Wasser basisch macht, filtert ja keine Ionen raus?
    Sind deiner Meinung nach Remineralisierungs Kartuschen zu empfehlen? Die setzen dem Wasser ja wieder Ionen zu, was den Leitwert ja wieder erhöht, und eigentlich ist ja ein niedriger Leitwert erwünscht.
    Ändert sich der Leitwert, wenn man Steine wie z.B. den Bergkristall oder Rosenquarz ins Wasser legt? Welche Ionen geben diese Steine an das Wasser ab?
    Beste Grüße, Timo

    • Hallo Timo,

      ja genau, ein Aktivkohlefilter ist zu grob um Ionen oder gelöste Salze zu filtern. Ein Ionisierer alleine ist in dem Sinne überhaupt kein Filter.

      Remineralisierung macht aus meiner Sicht schon Sinn. Es ist ja nicht oberstes Ziel Wasser mit einem möglichst niedrigem TDS Wert zu trinken. Es geht darum zunächst mal einen möglichst niedrigen TDS Wert zu erhalten, weil das Wasser dann am reinsten ist und man sicher sein kann das ein größt möglicher Teil an Verunreinigungen aus dem Wasser raus ist. Ein extrem reines Wasser ist für den Alltag aber nicht unbedingt das beste. Gute natürliche Quellen haben ein mineralarmes Wasser mit einem viel geringerem TDS Wert als üblicherweise das Leitungswasser hat, aber einem höherem TDS Wert als Osmoseanlagen in der Regel liefern. So macht Remineralisierung schon Sinn, um den natürlichen Quellen noch etwas näher zu kommen. Ich remineralisiere mit Kristallsalz auf ca. 15 – 40 ppm. Siehe https://www.lebendiges-trinkwasser.de/remineralisierung-von-osmose-wasser/

      Remineralisierungskartuschen bringen halt wieder zusätzlichen Kunststoff ins Spiel, was ich nicht so gut finde.

      Bergkristall und Rosenquarz sind sehr robuste Steine und geben nahezu nichts ans Wasser ab, machen also keine Remineralisierung. Sie wirken aber positiv energetisch auf das Wasser.

      Herzliche Grüße
      Michael

    • Hallo Herr Stubbusch,

      Die normalen TDS Messgeräte können oft bis 2000 ppm oder sogar weniger messen. Wenn im Pool richtiges Salzwasser ist, wird der PPM-Wert sehr viel höher sein. Z.B. hat Meerwasser oft über 30000 PPM. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Salzwasser

      Für Salzwasser gibt es dann andere Messgeräte, die hohen PPM Werte messen können.

      Herzliche Grüße
      Michael

  42. Lieber Michael, danke für die vielen Infos, denn ich/meine Frau und ich beschäftigen uns nicht nur mit Wasser, aber es ist ja neben Sauerstoff (Luft) und Licht das wahre Lebens- und Nahrungsmittel. Aus meiner Sicht sind nicht die meßbaren Qualitäten wichtig, sondern eine Reinheit des Wassers wichtig, die man anders erreichen kann. Wir trinken nur Leitungswasser aus einem Filtersystem (japanisch/koreanisch) und levitieren es nach Dipl.-Phys. Hacheney, den wir persönlich kennenlernten, als er noch seine 48.000 DM teure Anlage verkaufte. Wir benutzen eine 2,3 Liter Haushaltsanlage, die 1-2x pro Tag laufen muß und füllen das damit veränderte Wasser in 1,5 L Glasflaschen aus der ehemaligen Haderheck-Quelle. Leider ist unser Gerät aus Lettland zur Verbesserung des pH-Werts nicht mehr funktionsfähig, und ein neues Gerät ist mir momentan zu teuer. Wie könnte ich den pH-Wert des Wassers in den Bereich von pH 9-10 verändern?
    Danke für eine Antwort und herzliche Grüße aus Rheinland-Pfalz

    • Hallo lieber Detlef,
      interessant, wie ihr euer Wasser aufbereitet. Was ist denn das für eine 2,3 Liter Haushaltsanlage? Habt ihr da einen Link zu weiteren Infos?

      Den PH-Wert kann man mit bestimmten Mineralien erhöhen (z.B. Magnesium, Kalzium), oder auch per Elektrolyse, wie es in vielen Anlagen gemacht wird die sog. basisches Wasser herstellen. Letzteres ist allerdings ein sehr naturfremdes Verfahren, welches ich persönlich nicht verwenden würde.

      Ich würde zuerst mal die Frage stellen, warum das Wasser überhaupt basisch werden soll, denn wenn wir die letzten Millionen Jahre zurückblicken, hat nahezu die gesamte Menschheit neutrales oder leicht saures Wasser getrunken. Ich denke, das unser Körper für solches Wasser optimal ausgestattet wurde. Wenn wir zivilisationsbedingt zu sauer sind, kann das nach meiner Einschätzung viel besser mit einer basischen Ernährung kompensiert werden, als mit basischem Wasser.

      Herzliche Grüße
      Michael

    • Hallo Detlef, was fuer ein Glueck!!!
      Ich bin eine der Toechter von Dr. Hans-Joerg Pohlmann, der damals die Haderheckquelle entdeckte und zum Wohle der Menschen ans Tageslicht brachte.
      Warum dieses wunderbare Wasser nicht mehr zu haben ist, dazu koennte ich wahre Romane schreiben…
      Ich bin nun auf der Suche nach den Originalflaschen aus jener Zeit und wuerde mich sehr freuen, wenn Du mir ein oder zwei verkaufen koenntest! Oder kannst Du mir einenTipp geben, woher ich welche bekommen koennte?
      Ich waere Dir sehr dankbar fuer eine Antwort, bitte melde Dich!
      Liebe Gedanken, Saskia Pohlmann

  43. Hallo Michael, ich habe grade mit Interesse deinen Blog entdeckt. Vielen Dank, dass du hier Arbeit und Zeit investierst! Ich habe eine Frage, die an die Frage oben von Ingo anschließt, der einen SanUno Aktivkohlefilter erwähnte. Du hast dann geantwortet, dass gelöste Salze und Mineralien mit Aktivkohle nicht herausgefiltert werden, weshalb die ppm gleich bleiben. Wie sieht es aus mit Medikamentenrückständen, Chlor und Schwermetallen wie Arsen? Ich hatte bisher gelesen, dass Aktivkohlefilter das herausfiltern.
    Ich habe für mich festgestellt, dass meine Verdauungsprobleme abnehmen, wenn ich Lauretana statt ungefiltertes Leitungswasser trinke (und neulich bei einer Reise in die USA hat mir irgendein billiges Plastikflaschenwasser, was unsere Gastgeber im Haus hatten, auch keine Probleme bereitet). Deshalb frage ich mich jetzt, ob ein Aktivkohlefilter für mich das richtige ist, oder ob ich doch wieder auf Mineralwasser aus dem Laden umsteigen muss. Danke im Voraus für deine Antwort!

    • Hallo Christin,
      Chlor, Schwermetalle und ein großer Teil der Medikamentenrückstände können von Aktivkohle gefiltert werden. Andere Dinge wie gelöste Salze und Nitrat aber eher nicht. So ist ein Aktivkohlefilter schon besser als kein Filter. Lauretana ist, wie viele Quellen in den Alpen, ein sehr mineralarmes Wasser. Es ähnelt daher eher dem Wasser aus Umkehrosmosefiltern. Da ist im Gegensatz zu Aktivkohlefiltern auch der ganze Kalk herausgefiltert.

  44. Hallo Michael, wir möchten für unsere Hülle, die wir zur Zeit auf der Erde bewohnen, etwas Gutes tun und sind auf der Suche nach gutem Wasser. Wir möchten uns eine Filteranlage zulegen und haben uns Wasservorträge von Artesia 24 und Best water angehört. Diese Anlagen sind aber sehr zu teuer. Heute bin ich auf ihre Seite gelangt und habe viele Infos erhalten – DANKE- . Sie bieten einen Selbstbausatz an. Alles toll, aber wer baut das für uns….???
    Sie sprechen über ein nicht so überteuertes Filtergerät aus Österreich. Könnten sie uns bitte nähere Angaben machen zur Kontaktaufnahme. Danke für die Bearbeitung.
    Herzliche Grüße
    Silvia und Bernd

    • Hallo Silvia und Bernd,

      ich hatte mal ein Gerät aus Österreich erwähnt, weil mir das recht gut zu sein scheint, habe es aber noch nicht selber getestet. Es hat allerdings seinen Preis von über 2000 €. Eine preiswertes fertiges Gerät unter 1000€, das meine wichtigsten Qualitätsansprüche erfüllt, suche ich auch noch.

      herzliche Grüße
      Michael

      • Hallo sucht mal nach mister water, der ist in der naehe von muenchen. Wir haben die kleinste Anlage seit 2,5 Jahren und sind total zufrieden. Die ganze Familie trinkt nur noch „Leitungswasser“ Das ist nicht nur eine Osmoseanlage sondern da ist noch ein Alchimator dabei der den ph Wert wieder basischer macht. seit neuem hat er auch eine Orgonpatrone damit habe ich aber noch keine Erfahrung
        Glg Thomas

  45. Ich habe auch ein TDS Meter. Das Leitungswasser bei uns hat 330ppm.

    Meine Frage ist wie sieht es mit der Messung von zum Teil gelösten Gasen wie Chlor CL2 oder Fluor F2, sowie gelösten Kunststoffen aus? Können diese auch gemessen werden, weil es sind ja keine Ionen??

    Zum Hintergrund: Ich habe mir destilliertes Wasser im Handel besorgt, 5l. (Ist ja zum Verzehr laut Aufschrift angeblich nicht geeignet). Dieses habe ich getrunken und vorher auch mit 0 ppm gemessen. Dennoch hatte ich den Eindruck das es einen chemischen-scharfen Geschmack hatte und frage mich, ob da nicht PVC Moleküle aus dem Kanister ausgelöst worden, die dann im Wasser waren, aber allerdings nicht vom TDS meter gemessen werden konnte. Kunststoff im Wasser ist ja auch ein großes Thema….

    • Liebe Stefanie, das klingt doch gut. Man sollte es mal auf Trinkwasserqualität untersuchen lassen. Ihr habt wahrscheinlich gute Chancen, das alles in Ordnung ist und ihr gar keinen Trinkwasserfilter benötigt. Der PPM Wert ist niedrig genug, so dass ein Osmosefilter zur Mineralienreduzierung nicht nötig ist.
      Herzliche Grüße
      Michael

  46. Moin moin

    Ich habe mal eine Frage. Wenn ich das Richtig verstanden habe kann ich mit einem TDS Messgerät die Leitfähigkeit des Wassers messen, über die Ionen der sich im Wasser befindlichen gelösten Teilchen.
    1. Wie schaut es mit den Bakterien / Vieren aus haben diese auch irgendwelche Ionen, bzw. werden diese von solch einem TDS Messgerät erfasst?
    2. Ich besitze einen Carbonit Sanuno Wasserfilter (Aktivkohleblock 0.45my) wohne in Lüneburg hier ist eine Wasserqualität von ca.200 mysimens. Diese messe ich auch nach dem Filter noch das Wasser schmeckt aber eindeutig weicher. Wieso ist der Wert vor und nach dem Filter identisch (alles ist richtig angeschlossen).
    3. Ich finde diesen Blog sehr gut, weiter so.

    MfG Ingo

    • Hallo Ingo,

      Bakterien und Vieren ändern die Leitfähigkeit nicht und können per TDS Messgerät nicht nachgewiesen werden.

      Ein Aktivkohlefilter kann gelöste Salze / Mineralien nicht filtern, deshalb bleibt die Leitfähigkeit weitgehend unverändert. Wenn das Wasser weicher schmeckt hat die Patrone möglicherweise einen Ionenaustauscher drin, der Kalzium gegen Natrium austauscht. Ich kenne diese Patrone aber nicht und kann das nur vermuten, weil manche Filterhersteller so etwas machen, damit es weicher schmeckt.

      Lieben Gruß
      Michael

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