Thema: FAQ

Diese Beiträge behandeln wichtige Fragen und Antworten (FAQ) rund um gesundes Trinkwasser und Wasserfilter.

Leitungswasser

Ist Leitungswasser gutes Trinkwasser?

Leitungswasser wäre das am besten kontrollierte Lebensmittel und sei gut als Trinkwasser geeignet. So ist es oft zu lesen. Aber ist das wirklich so? In diesem Videobeitrag gibt es Hintergrundinformationen und viele Fragen, die zum Nachdenken anregen.

Weiterlesen

wasserfilteranlage finden

Eine passende Wasserfilteranlage finden – die 5 wichtigsten Fragen, auf die es ankommt

Diese 5 wichtigen Fragen, die man bei der Anschaffung einer Wasserfilteranlage für sich beantworten sollte, helfen Klarheit und den Weg zum richtigen Wasserfilter zu finden.

Das ist ein Gastbeitrag von mir auf der Webseite des Heilpraktikers Stephan Hollweg. Weiterlesen

Nitrat im Wasser

Nitrat im Wasser – in Deutschland viel zu viel!

Das Nitrat im Wasser wird in Deutschland zu einem immer größeren Problem. Wie wirkt Nitrat auf unsere Gesundheit und was können wir tun?

Nitrat Grenzwert bereits bei einem Drittel unseres Grundwassers überschritten

Deutschland kriegt sein Problem mit dem Nitrat im Wasser nicht in den Griff. Jetzt hat schon die EU Deutschland verklagt, weil das Nitrat im Wasser immer mehr wird und unser Staat zu wenig dagegen tut. In der Online Ausgabe der ZEIT ist zu lesen, das bereits auf einem Drittel der Fläche der Bundesrepublik, der Grenzwert für Nitrat von 50 Milligramm pro Liter überschritten wird.

Ich finde es traurig, das unser eigener Staat so verantwortungslos mit diesem Thema umgeht und sich von der Lobby der industriellen Landwirtschaft, besonders der Massentierhaltung, bestimmen lässt.

Die Massentierhaltung, besonders die Gülle aus der Schweinehaltung, ist neben Überdüngung mit Kunstdünger eine der Hauptursachen für das viele Nitrat im Wasser. In der ursprünglichen Landwirtschaft, wie sie mein Vater noch als junger Mensch praktiziert hat, waren die Fäkalien der Tiere noch ein kostbarer Rohstoff, der auf dem Misthaufen zu wertvollem Dünger kompostiert wurde. Damit hat die heutige industrielle Landwirtschaft nichts mehr zu tun. Die für die Tiere qualvolle Massentierhaltung produziert große Mengen an Gülle, die als zu entsorgendes Abfallprodukt betrachtet wird. Ja es gibt sogar einen regelrechten Handel damit. Mit der Entsorgung von Gülle werden inzwischen Millionen verdient. Um sie los zu werden wird dann auch schnell mal etwas mehr auf den Acker gekippt, als die Pflanzen eigentlich als Dünger brauchen.

Hinzu kommt, das Gülle, die bei artgerechter Tierhaltung gar nicht erst entstehen würde, als Dünger nicht so gut geeignet ist. Das Regenwasser spült sie schnell ins Grundwasser, bevor die Pflanzen sie komplett verwerten können. Im Grundwasser wird sie dann zum Problem für uns. Neben Nitrat gelangen so auch weitere Nebenprodukte der Massentierhaltung, wie z.B. Antibiotika, … ins Grundwasser.

Ergänzung vom 11.5.2018:
Spiegel Online berichtet: Grundwasser weiter stark mit Nitrat belastet. Dieser Bericht macht deutlich, dass das Nitratproblem im deutschen Grundwasser nicht so schnell zu lösen ist, weil es viele Jahre brauchen wird, bis das Nitrat, welches sich schon jetzt im Boden befindet, abgebaut ist. Also selbst dann, wenn der Nitrateintrag durch die industrielle Landwirtschaft und Massentierhaltung von heute auf morgen gestoppt werden würde, kann die Nitratbelastung noch Jahrzehnte andauern.

Deutschland hat laut diesem Bericht auch innerhalb der EU einen traurigen Rekord. Wir stehen auf Platz 2 der Liste der Länder mit den größten Nitrat Problemen. Nur Malta hat noch mehr Nitrat im Grundwasser als Deutschland. Alle anderen EU Länder stehen besser da. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn mal wieder behauptet wird, dass das deutsche Trinkwasser zum besten der Welt gehört.

Für die Wasserwerke ist das eine große Herausforderung. Sie müssen schließlich dafür sorgen, das der Grenzwert von 50 mg/l eingehalten wird. Das wird zunehmend schwieriger. Ausserdem ist Nitratfilterung aufwendig und teuer. So ist in Zukunft damit zu rechnen, das die Wasserpreise wegen dem Nitrat steigen müssen. Ich hoffe, das es am Ende nicht darauf hinausläuft, dass der Grenzwert erhöht wird. Für unsere Gesundheit und vor allem für die Babys wäre das fatal.

Wie wirkt Nitrat im Wasser auf unsere Gesundheit?

Das Nitrat kann sich in unserem Verdauungssystem in Nitrit umwandeln. Besonders im sauren Milieu des Magens sind dafür ideale Bedingungen vorhanden. Nitrit ist nicht nur sehr giftig sondern auch an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt.

Das Medizinportal DocCheck berichtet im Beitrag „Nitrat: Kolonkarzinom aus dem Wasserhahn“ von einer dänischen Studie die einen Zusammenhang zwischen Darmkrebs und Nitrat im Trinkwasser untersucht hat. Nach dieser Studie ist der Nitratgrenzwert von 50 mg/l in Deutschland und in der EU zu hoch angesetzt. Bereits deutlich unterhalb dieses Grenzwertes wurde ein erhöhtes Darmkrebsrisiko nachgewiesen. Schon bei einer Nitratbelastung über 16,75 mg/l wurde ein 20% höheres Krebsrisiko beobachtet. Also schon dann, wenn „nur“ weniger als die Hälfte des Grenzwertes überschritten ist!

Das zeigt deutlich, das unser am besten kontrolliertes Lebensmittel, das Trinkwasser aus der Leitung, mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden sein kann.

Besonders sind Säuglinge gefährdet. Es kann zu Zyanose (Blausucht) kommen, wenn zu viel Nitrat aufgenommen wird. Das ist eine Art inneres Ersticken und kann lebensbedrohlich sein.

Außerdem gibt es einen wichtigen Zusammenhang zwischen Nitrat und Jod, der dazu führt, das ein zu viel an Nitrat Schilddrüsenerkrankungen auslösen kann.

Was können wir tun?

Da Staat und Politik hier versagen, müssen wir selber handeln. Am wirkungsvollsten ist es, wenn wir ab sofort nur noch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung kaufen. Dann wird die Massentierhaltung zurück gehen. So eine Maßnahme bewirkt mehr als eine Wählerstimme!

Langfristig wird sich so die Wasserqualität dann langsam wieder verbessern. Kurzfristig brauchen wir allerdings weitere Maßnahmen, um uns vor den negativen Wirkungen des Nitrats im Wasser zu schützen.

Reicht es aus, wenn der Nitrat Grenzwert eingehalten wird?

In den Wasserwerken wird viel Auffand betrieben, um den Nitratgehalt des Wassers zu reduzieren. Man versucht den Grenzwert vom 50 Milligramm pro Liter wenigstens im Leitungswasser einzuhalten. Aber reicht das wirklich aus?

Bei Wikipedia ist zu lesen, das es bereits ab 100 Milligramm Nitrat pro Liter zur Zyanose kommen kann, das ist lediglich das doppelte des Grenzwertes. Ist es dann komplett harmlos, wenn nur 40 Milligramm pro Liter Nitrat im Wasser sind? Ich kann das nicht glauben, vor allem nicht im Hinblick auf Langzeitwirkungen.

Kann man Nitrat mit einem Wasserfilter entfernen?

So bleibt nur noch der Weg das Nitrat aus dem Wasser zu filtern, oder sich ganz andere Wasserquellen zu suchen, wenn das eigene Leitungswasser zu viel Nitrat hat. Nicht nur für die Wasserwerke ist es schwierig das Nitrat aus dem Wasser zu entfernen. Auch für einen Wasserfilter in unserer Küche ist das eine Herausforderung. Viele Wasserfilter, wie z.B. Aktivkohlefilter sind dazu nicht in der Lage.

Man braucht dafür entweder spezielle zusätzliche Filtersubstanzen oder aber eine Wasserfilteranlage, die ohnehin in der Lage ist nahezu alle Substanzen aus dem Wasser zu entfernen. Letzteres ist natürlich die bessere Lösung, weil damit alle anderen Schadstoffe gleich mit entfernt werden.

Ich kenne nur 2 Technologien, die das können. Das sind die Umkehrosmose und die Destillation. Im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten Filterverfahren, sind diese beiden nicht auf bestimmte Stoffgruppen spezialisiert, sondern filtern in hoher Qualität nahezu alles aus dem Wasser heraus. Natürlich haben beide auch ihre Vor- und Nachteile. Die sind im Beitrag „Osmoseanlage – die perfekte Wasserfilteranlage für unser Trinkwasser“ ausführlich beschrieben.

Ein so reines Wasser, wie es aus einer Osmoseanlage oder einem Destilliergerät kommt, hat ganz besondere Eigenschaften in Bezug auf unsere Gesundheit. Deshalb weil auch ein großer Teil des Kalks und der Mineralien aus dem Wasser entfernt werden. Eine ausführliche Betrachtung dazu findet sich im Beitrag: „Osmosewasser – ist es wirklich gesund?

Fazit

Viel zu viel von unserem Grundwasser ist mit Nitrat verseucht. Das kommt hauptsächlich aus Massentierhaltung.

Nitrat kann sich in unserem Körper schnell in das giftige Nitrit und weiter in krebserregende Nitrosamine umwandeln. Besonders Säuglinge sind gefährdet, bei zu viel Nitrat an Zyanose zu erkranken, was sogar lebensbedrohlich sein kann.

Wir sollten nur noch Produkte aus artgerechter Tierhaltung kaufen, damit die Massentierhaltung zurück geht.

Nitrat können wir am besten mit einer Osmoseanlage filtern. Die filtert auch gleich alle anderen Schadstoffe aus dem Wasser.

Osmosewasser

Osmosewasser – ist es wirklich gesund?

Kann Osmosewasser ohne Mineralien überhaupt gesund sein? Ist saures Osmosewasser für unseren Säure-Basen-Haushalt schädlich? Mit gesundem Menschenverstand möchte ich einige verbreitete Irrtümer zu diesen Fragen aufklären.

Weiterlesen

Osmoseanlage Aquamichel Mini

Osmoseanlage – der perfekte Wasserfilter für unser Trinkwasser

Die Osmoseanlage ist eine weit verbreitete Hightech Wasserfilteranlage für unser Trinkwasser. Dazu gibt es viele verwirrende Informationen im Internet. Dieser Artikel gibt einen leicht verständlichen Überblick und schafft Klarheit. Er ist eine gute Basis für jeden, der eine Wasserfilteranlage für sein Trinkwasser betreibt oder anschaffen möchte.

Weiterlesen

Edelstahl im Wasserfilter

Wasserfilter aus Edelstahl – ist das wirklich gut?

Sind Wasserfilter aus Edelstahl wirklich die besten? Wenn es um Wasserfilter geht, ist die Materialfrage eine der wichtigsten. Wasser ist schließlich ein Lösungsmittel und es kommt am Ende entscheidend darauf an, das das gereinigte Wasser nicht aus dem Material des Wasserfilters selber wieder verunreinigt wird.

Weiterlesen

Aquarius Minimus mit Auslaufhahn aus Glas

Ein Auslaufhahn aus Glas für die Osmoseanlage Aquarius Minimus

Mit einfachen Mitteln kann man sich einen Auslaufhahn aus Glas für die kleine Osmoseanlage Aquarius Minimus selber bauen.

Ein Auslaufhahn aus Glas hat den Vorteil, das das reine Wasser mit noch weniger Kunststoff in Berührung kommt.

Weiterlesen

Umkehrosmosefilter Keimsperre

Warum ein Umkehrosmosefilter keine Keimsperre ist

Ein Umkehrosmosefilter sollte mit der hohen Filterfeinheit der Filter Membran von ca. 0,0001 Mikrometer (entspricht 0,0000001 Millimeter) ja eigentlich alle Keime Bakterien und Viren zurück halten können und eine wirkungsvolle Keimsperre bilden. Warum das aber in der Praxis doch kein zuverlässiger Keimschutz ist, wird in diesem Beitrag erklärt. Weiterlesen

Basisches Wasser

Basisches Wasser – brauchen wir das wirklich?

Durch unsere heutige sogenannte zivilisierte Lebensweise ist der Organismus vieler Menschen übersäuert, was als Ursache für viele Zivilisationskrankheiten gesehen wird. Es ist eine ganze Industrie mit zahlreichen Produkten entstanden, die uns helfen sollen wieder basischer zu werden. Unter anderem sollen Wasserfilter die basisches Wasser liefern unseren Organismus wieder ins Basische bringen.

Grundsätzlich ist es richtig dafür zu sorgen, das unser Organismus wieder basischer wird, damit schaffen wir tatsächlich eine gute Grundlage für ein gesundes Leben. Hier wollen wir genauer betrachten in wie weit basisches Wasser uns dabei unterstützen kann. Weiterlesen

Keime selber messen mit PIA

Keime und Bakterien im Wasser selber messen, mit dem PIA Wasser Selbst Test

Dieses Video zeigt wie man ganz einfach mit dem PIA Wasser Selbst Test ohne Labor selber die Keimzahlen in einer Wasserprobe bestimmen kann.

Weiterlesen