Thema: Umkehrosmose

Coronavirus

Der Coronavirus – Trinkwasser & Wasserfilter

Seit einigen Wochen geht der Coronavirus um die Welt – ein sehr angstbeladenes Thema – die Massenmedien sind aktuell voll davon. In diesem Video möchte ich Fragen zum Corona Virus im Zusammenhang mit Trinkwasser und Wasserfiltern besprechen. Im wesentlichen geht es um die beiden Fragen: Kann das Leitungswasser mit dem Coronavirus verseucht sein? Kann eine Osmoseanlage sicher Viren entfernen?
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Mit der PI Power Compact Anlage gut durch den Urlaub

Mit der PI®-Power Compact Anlage gut durch den Urlaub

In Kürze beginnt die Ferien und Reisezeit. Viele von uns sind dann mehrere Wochen nicht zu Hause. Was passiert dann mit der Osmoseanlage in der Küche?

Eine Osmoseanlage ist ja kein steriles Gerät. Es ist fast immer eine sehr geringe Zahl von Keimen und Bakterien vorhanden, wie überall in unserem Leben. Bei täglicher Nutzung der Anlage werden Mikrolebewesen, die sich in der Anlage vermehrt haben, über das Spülwasser gleich wieder heraus gespült und es bildet sich ein Gleichgewicht mit einer geringen harmlosen Anzahl dieser Mikrolebewesen.

Das kann sich aber im Urlaub ändern, wenn die Osmoseanlage mehrere Wochen ungenutzt in der Küche bleibt. Bei vielen Osmoseanlagen steht das Wasser die ganze Zeit, wenn sie nicht benutzt werden. Die Anzahl der Mikrolebewesen steigt dann täglich an und es werden immer mehr, weil sie durch Wasserbewegung nicht mehr heraus gespült werden. Im schlimmsten Fall bildet sich innerhalb weniger Wochen ein Biofilm, der später kaum noch zu entfernen ist. Noch schneller geht das Ganze bei Wärme im Sommer.

Das muss aber nicht so sein. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kann man das Keimwachstum im Rahmen halten. Dieses Video zeigt wie es bei der PI®-Power Compact Anlage geht:

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Das im Video gezeigte Urlaubs Set für die PI®-Power Compact Anlage gibt es hier:

weiter zum Urlaubs Set für die PI Power Compact Anlage

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Outdoor Wasserfilter

Outdoor Wasserfilter mit einer Osmoseanlage – Prototyp von 2017

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Osmoseanlage Urlaub

Mit der Osmoseanlage gut durch den Urlaub

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Es gibt aber ein paar einfache Möglichkeiten, wie das verhindert werden kann. Weiterlesen

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Nitrat im Wasser

Nitrat im Wasser – in Deutschland viel zu viel!

Das Nitrat im Wasser wird in Deutschland zu einem immer größeren Problem. Wie wirkt Nitrat auf unsere Gesundheit und was können wir tun?

Nitrat Grenzwert bereits bei einem Drittel unseres Grundwassers überschritten

Deutschland kriegt sein Problem mit dem Nitrat im Wasser nicht in den Griff. Jetzt hat schon die EU Deutschland verklagt, weil das Nitrat im Wasser immer mehr wird und unser Staat zu wenig dagegen tut. In der Online Ausgabe der ZEIT ist zu lesen, das bereits auf einem Drittel der Fläche der Bundesrepublik, der Grenzwert für Nitrat von 50 Milligramm pro Liter überschritten wird.

Ich finde es traurig, das unser eigener Staat so verantwortungslos mit diesem Thema umgeht und sich von der Lobby der industriellen Landwirtschaft, besonders der Massentierhaltung, bestimmen lässt.

Die Massentierhaltung, besonders die Gülle aus der Schweinehaltung, ist neben Überdüngung mit Kunstdünger eine der Hauptursachen für das viele Nitrat im Wasser. In der ursprünglichen Landwirtschaft, wie sie mein Vater noch als junger Mensch praktiziert hat, waren die Fäkalien der Tiere noch ein kostbarer Rohstoff, der auf dem Misthaufen zu wertvollem Dünger kompostiert wurde. Damit hat die heutige industrielle Landwirtschaft nichts mehr zu tun. Die für die Tiere qualvolle Massentierhaltung produziert große Mengen an Gülle, die als zu entsorgendes Abfallprodukt betrachtet wird. Ja es gibt sogar einen regelrechten Handel damit. Mit der Entsorgung von Gülle werden inzwischen Millionen verdient. Um sie los zu werden wird dann auch schnell mal etwas mehr auf den Acker gekippt, als die Pflanzen eigentlich als Dünger brauchen.

Hinzu kommt, das Gülle, die bei artgerechter Tierhaltung gar nicht erst entstehen würde, als Dünger nicht so gut geeignet ist. Das Regenwasser spült sie schnell ins Grundwasser, bevor die Pflanzen sie komplett verwerten können. Im Grundwasser wird sie dann zum Problem für uns. Neben Nitrat gelangen so auch weitere Nebenprodukte der Massentierhaltung, wie z.B. Antibiotika, … ins Grundwasser.

Ergänzung vom 11.5.2018:
Spiegel Online berichtet: Grundwasser weiter stark mit Nitrat belastet. Dieser Bericht macht deutlich, dass das Nitratproblem im deutschen Grundwasser nicht so schnell zu lösen ist, weil es viele Jahre brauchen wird, bis das Nitrat, welches sich schon jetzt im Boden befindet, abgebaut ist. Also selbst dann, wenn der Nitrateintrag durch die industrielle Landwirtschaft und Massentierhaltung von heute auf morgen gestoppt werden würde, kann die Nitratbelastung noch Jahrzehnte andauern.

Deutschland hat laut diesem Bericht auch innerhalb der EU einen traurigen Rekord. Wir stehen auf Platz 2 der Liste der Länder mit den größten Nitrat Problemen. Nur Malta hat noch mehr Nitrat im Grundwasser als Deutschland. Alle anderen EU Länder stehen besser da. Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn mal wieder behauptet wird, dass das deutsche Trinkwasser zum besten der Welt gehört.

Für die Wasserwerke ist das eine große Herausforderung. Sie müssen schließlich dafür sorgen, das der Grenzwert von 50 mg/l eingehalten wird. Das wird zunehmend schwieriger. Ausserdem ist Nitratfilterung aufwendig und teuer. So ist in Zukunft damit zu rechnen, das die Wasserpreise wegen dem Nitrat steigen müssen. Ich hoffe, das es am Ende nicht darauf hinausläuft, dass der Grenzwert erhöht wird. Für unsere Gesundheit und vor allem für die Babys wäre das fatal.

Wie wirkt Nitrat im Wasser auf unsere Gesundheit?

Das Nitrat kann sich in unserem Verdauungssystem in Nitrit umwandeln. Besonders im sauren Milieu des Magens sind dafür ideale Bedingungen vorhanden. Nitrit ist nicht nur sehr giftig sondern auch an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt.

Das Medizinportal DocCheck berichtet im Beitrag „Nitrat: Kolonkarzinom aus dem Wasserhahn“ von einer dänischen Studie die einen Zusammenhang zwischen Darmkrebs und Nitrat im Trinkwasser untersucht hat. Nach dieser Studie ist der Nitratgrenzwert von 50 mg/l in Deutschland und in der EU zu hoch angesetzt. Bereits deutlich unterhalb dieses Grenzwertes wurde ein erhöhtes Darmkrebsrisiko nachgewiesen. Schon bei einer Nitratbelastung über 16,75 mg/l wurde ein 20% höheres Krebsrisiko beobachtet. Also schon dann, wenn „nur“ weniger als die Hälfte des Grenzwertes überschritten ist!

Das zeigt deutlich, das unser am besten kontrolliertes Lebensmittel, das Trinkwasser aus der Leitung, mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden sein kann.

Besonders sind Säuglinge gefährdet. Es kann zu Zyanose (Blausucht) kommen, wenn zu viel Nitrat aufgenommen wird. Das ist eine Art inneres Ersticken und kann lebensbedrohlich sein.

Außerdem gibt es einen wichtigen Zusammenhang zwischen Nitrat und Jod, der dazu führt, das ein zu viel an Nitrat Schilddrüsenerkrankungen auslösen kann.

Was können wir tun?

Da Staat und Politik hier versagen, müssen wir selber handeln. Am wirkungsvollsten ist es, wenn wir ab sofort nur noch Fleisch aus artgerechter Tierhaltung kaufen. Dann wird die Massentierhaltung zurück gehen. So eine Maßnahme bewirkt mehr als eine Wählerstimme!

Langfristig wird sich so die Wasserqualität dann langsam wieder verbessern. Kurzfristig brauchen wir allerdings weitere Maßnahmen, um uns vor den negativen Wirkungen des Nitrats im Wasser zu schützen.

Reicht es aus, wenn der Nitrat Grenzwert eingehalten wird?

In den Wasserwerken wird viel Auffand betrieben, um den Nitratgehalt des Wassers zu reduzieren. Man versucht den Grenzwert vom 50 Milligramm pro Liter wenigstens im Leitungswasser einzuhalten. Aber reicht das wirklich aus?

Bei Wikipedia ist zu lesen, das es bereits ab 100 Milligramm Nitrat pro Liter zur Zyanose kommen kann, das ist lediglich das doppelte des Grenzwertes. Ist es dann komplett harmlos, wenn nur 40 Milligramm pro Liter Nitrat im Wasser sind? Ich kann das nicht glauben, vor allem nicht im Hinblick auf Langzeitwirkungen.

Kann man Nitrat mit einem Wasserfilter entfernen?

So bleibt nur noch der Weg das Nitrat aus dem Wasser zu filtern, oder sich ganz andere Wasserquellen zu suchen, wenn das eigene Leitungswasser zu viel Nitrat hat. Nicht nur für die Wasserwerke ist es schwierig das Nitrat aus dem Wasser zu entfernen. Auch für einen Wasserfilter in unserer Küche ist das eine Herausforderung. Viele Wasserfilter, wie z.B. Aktivkohlefilter sind dazu nicht in der Lage.

Man braucht dafür entweder spezielle zusätzliche Filtersubstanzen oder aber eine Wasserfilteranlage, die ohnehin in der Lage ist nahezu alle Substanzen aus dem Wasser zu entfernen. Letzteres ist natürlich die bessere Lösung, weil damit alle anderen Schadstoffe gleich mit entfernt werden.

Ich kenne nur 2 Technologien, die das können. Das sind die Umkehrosmose und die Destillation. Im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten Filterverfahren, sind diese beiden nicht auf bestimmte Stoffgruppen spezialisiert, sondern filtern in hoher Qualität nahezu alles aus dem Wasser heraus. Natürlich haben beide auch ihre Vor- und Nachteile. Die sind im Beitrag „Osmoseanlage – die perfekte Wasserfilteranlage für unser Trinkwasser“ ausführlich beschrieben.

Ein so reines Wasser, wie es aus einer Osmoseanlage oder einem Destilliergerät kommt, hat ganz besondere Eigenschaften in Bezug auf unsere Gesundheit. Deshalb weil auch ein großer Teil des Kalks und der Mineralien aus dem Wasser entfernt werden. Eine ausführliche Betrachtung dazu findet sich im Beitrag: „Osmosewasser – ist es wirklich gesund?

Fazit

Viel zu viel von unserem Grundwasser ist mit Nitrat verseucht. Das kommt hauptsächlich aus Massentierhaltung.

Nitrat kann sich in unserem Körper schnell in das giftige Nitrit und weiter in krebserregende Nitrosamine umwandeln. Besonders Säuglinge sind gefährdet, bei zu viel Nitrat an Zyanose zu erkranken, was sogar lebensbedrohlich sein kann.

Wir sollten nur noch Produkte aus artgerechter Tierhaltung kaufen, damit die Massentierhaltung zurück geht.

Nitrat können wir am besten mit einer Osmoseanlage filtern. Die filtert auch gleich alle anderen Schadstoffe aus dem Wasser.

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