Osmosewasser

Osmosewasser – ist es wirklich gesund?

Kann Osmosewasser ohne Mineralien überhaupt gesund sein? Ist saures Osmosewasser für unseren Säure-Basen-Haushalt schädlich? Mit gesundem Menschenverstand möchte ich einige verbreitete Irrtümer zu diesen Fragen aufklären.

Was ist Osmosewasser?

Osmosewasser ist ein sehr reines Wasser. Es entsteht durch Filterung mit einer Osmoseanlage. Solche Wasserfilter arbeiten nach dem Prinzip der Umkehrosmose. Dabei wird das Wasser mit Druck durch eine sehr feine Osmosemembran gepresst.

Diese Membran ist so fein, das alle Verunreinigungen, die größer als 0,0001 Mikrometer sind, zurück gehalten werden. Die Feinheit von 0,0001 Mikrometer entspricht einer Porengröße von 0,0000001 Millimeter. Das ist so fein, das nahezu alle Arten von Verunreinigungen gefiltert werden. Dazu gehören z.B. Bakterien, Viren, Pestizide, Nitrat, Düngereste, Kalk, Salze, … . Selbst Kalk und ein Zuviel an Mineralstoffen filtert eine Osmoseanlage heraus.

Ein so reines Wasser kann man auch noch mit der Destillation erhalten. Alle anderen Filterverfahren die ich kenne, insbesondere die vielen Varianten von Aktivkohlefiltern, erreichen diesen hohen Reinheitsgrad bei weitem nicht.

Ist Osmosewasser ungesund?

Gelegentlich gibt es Bedenken, ein so reines Wasser aus einer Osmoseanlage zu trinken. Mit den Verunreinigungen werden Kalk und alle anderen Mineralien aus dem Wasser entfernt. Oft wird befürchtet, das so ein Wasser ungesund sei, weil Mineralien und Spurenelemente fehlen.

Osmosewasser ist leicht sauer, weil Kohlendioxid aus der Luft sich im Wasser löst und in geringen Mengen Kohlensäure bildet. Manche Menschen befürchten, das das leicht saure Osmosewasser den Säure-Basen-Haushalt in unsere
m Körper negativ beeinflusst.

Beiden Bedenken möchte ich im folgenden tiefer auf den Grund gehen.

Kann mineralarmes Wasser überhaupt gesund sein?

Osmosewasser ist nicht komplett aber weitestgehend entmineralisiert. Manche Menschen haben da Bedenken, das der Körper nicht genug Mineralien erhält oder ihm sogar welche entzogen werden. Im Internet gibt es viele Berichte und Untersuchungen von Experten die das überzeugend wiederlegen. Ebenso gibt es viele Untersuchungen von Experten, die das überzeugend bestätigen.

Oft steckt hinter solchen Untersuchungen die Absicht bestimmte Wasserfilter besser zu verkaufen. Die Frage, ob wir Mineralien im Wasser benötigen, kann ich auf Basis solcher Untersuchungen nicht beantworten. Ich verlasse mich da lieber auf den gesunden Menschenverstand und schaue in die Natur.

Fragen wir uns doch mal welches Wasser die Menschheit in den letzten 100.000 Jahren am meisten getrunken hat. Das sollte das Wasser sein, für das unser Körper im laufe der Evolution optimiert wurde. Das war kein Wasser aus tiefen Brunnen sondern meistens Oberflächenwasser aus Flüssen und Seen oder Regenwasser oder Schmelzwasser von Eis oder Schnee.

All diese Wässer sind im großen und ganzen mineralarm. Regenwasser und Schmelzwasser haben gar keine Mineralien. Der Regen ist destilliertes Wasser. In den Flüssen und Seen sind abhängig von den geologischen Verhältnissen meistens geringe Mineralienmengen im Wasser. So eine Betrachtung zeigt mir überzeugender, das unser Körper für ein mineralarmes Wasser gemacht ist.

Bei den Quellen und Bächen in den Alpen habe ich durchweg mineralarmes Wasser gemessen, der TDS-Wert lag zwischen 10 und 50 ppm. In Schweden fand ich in den vielen Seen noch weniger Mineralien. Zum Teil gab es sogar Seen mit nur 5 ppm.

Hat Osmosewasser gar keine Mineralien?

Die Osmoseanlage gehört heute zu den besten technisch machbaren Wasserfiltern mit der höchsten Filterleistung. Trotzdem ist sie kein Wasserfilter, der komplett 100% aller im Wasser vorhandenen Stoffe herausfiltern kann. Geringste Mengen bleiben immer über. Den perfekten Wasserfilter gibt es nicht. So ist Osmosewasser auch nicht komplett entmineralisiert. Bei vielen Osmoseanlagen in unseren Großstädten verbleiben sogar noch etwas mehr Mineralien im Wasser als ich in einigen Seen in Schweden gemessen habe.

Welche Aufgabe hat das Wasser in unserem Körper?

Ein wichtiger Aspekt ist auch, das unser Körper die Mineralien nach meinem Verständnis aus dem Wasser gar nicht direkt verwerten kann. Wir sind komplexe Wesen und nicht so einfach aufgebaut, das alles, was wir in unseren Mund hineingeben, sofort in unsere Zellen eingebaut wird. Dafür sind wohl komplexere Prozesse erforderlich, die neben den Mineralien noch andere Stoffe benötigen, damit diese Mineralien in die Zellen eingebaut werden können. Diese zusätzlich erforderlichen Stoffe sind viel mehr im Obst, Gemüse und pflanzlicher Nahrung als im Wasser enthalten. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir unsere Mineralien tatsächlich kaum aus Wasser sondern viel mehr aus einer ausgewogenen Ernährung erhalten.

Wasser ist Transportmittel

Wasser hat im Körper eine viel wichtigere Aufgabe, als uns mit Mineralien zu versorgen. Es ist im Körper das wichtigste Transportmittel schlechthin. Alles was im Körper transportiert werden muss, wird über das Wasser transportiert. Die aus der Nahrung gewonnenen Nährstoffe, werden im Wasser gelöst zu den Zellen transportiert. Die Abbauprodukte der Zellen werden im Wasser gelöst aus dem Körper heraus transportiert.

Je reiner das Wasser nun ist, desto besser kann es diese wichtigen Aufgaben erfüllen. Genau so, wie wir mit einem sauberen Wasser viel einfacher putzen können, als mit einem verschmutzten Wasser. Oder bildlich gesprochen: „Je leerer ein Zug ist, desto mehr kann er noch transportieren“.

Kann Osmosewasser dem Körper Mineralien entziehen?

Nun könnte man befürchten, das ein so reines Osmosewasser wertvolle Mineralien aus dem Körper löst, wieder hinausbefördert und so zu Mangelerscheinungen führen kann. Dazu habe ich mal einen Heilpraktiker befragt. Er hat mir das so erklärt:

Zuerst nutzt unser Körper die Transportkapazitäten des Osmosewassers um Abbauprodukte und Schlacken, die der Körper los werden möchte, hinaus zu befördern. Davon haben wir bei unserer industriellen Lebensweise in der Regel so viel, das es gar nicht zum unerwünschten Abbau von Mineralien kommen wird. Nur bei Babys und ganz kleinen Kindern, die noch nicht so belastet sind, könnte die Gefahr bestehen, das Mineralien entzogen werden. Deshalb sollte man so kleinen Menschen Osmosewasser nur in Kombination mit Gemüse oder Obstsäften geben.

Sollte man Osmosewasser remineralisieren?

Aus gesundheitlichen Gründen sicher nicht, wie wir oben gesehen haben.

Mineralien im Wasser beeinflussen aber dessen Geschmack. Es gibt Menschen, die den Geschmack von sehr mineralarmen Wasser nicht so mögen. Da macht es Sinn das Osmosewasser leicht zu remineralisieren. Dabei sollte man allerdings nur so wenig Mineralien hinzufügen, das das Wasser immer noch relativ mineralarm bleibt und eine gute Transportkapazität behält. Ich orientiere mich da an den guten Wässern, die mir in der Natur begegnet sind, und versuche mit der Remineralisierung unter 40 ppm zu bleiben.

Ist leicht saures Osmosewasser überhaupt gesund?

Zitrone

Osmosewasser ist leicht sauer. Weil unser Körper bei der heutigen „zivilisierten“ Lebensweise oft übersäuert ist, haben manche Menschen Bedenken, das das leicht saure Osmosewasser schaden könnte. Es gibt sogar eine ganze Industrie, die sich darauf spezialisiert hat Wasserionisierer auf den Markt zu bringen, mit denen aus Leitungswasser mehr oder weniger stark basisches Wasser erzeugt werden kann. Mehr Infos dazu: „Basisches Wasser – brauchen wir das wirklich?“

Das reine Osmosewasser ist eigentlich neutral und weder sauer noch basisch. Es hat, weil es so mineralarm ist, eine ganz schwache Pufferkapazität. Das bedeutet, dass es sich mit geringsten Mengen einer Säure oder Base in saures oder basisches Wasser verwandelt.

Da im Wasser immer etwas Luft gelöst ist, sorgt das Kohlendioxid der Luft dafür, das sich im Wasser in nicht spürbaren Mengen Kohlensäure bildet. Dadurch wird das Osmosewasser leicht sauer. Wegen der geringen Pufferkapazität hat es aber keine Kraft, diese sauren Zustand lange zu halten. Sobald geringste Mengen einer Base ins Wasser kommen wird es basisch. Es passt sich also sofort an seine Umgebung an.

Das passiert natürlich auch in unserem Körper. Das Wasser wird hinsichtlich des PH-Werts schnell so, wie die Umgebung ist, in die es gelangt, egal ob es vorher leicht sauer oder neutral oder basisch war. Insofern ist der leicht saure PH-Wert vom Osmosewasser unerheblich.

Ausserdem ist auch gar nicht klar, ob ein leicht saures Wasser unseren Körper überhaupt sauer machen würde. Auch hier ist unser Wesen viel komplexer. Was wir in den Mund geben überträgt sich nicht eins zu eins in den Körper. Wenn wir z.B. eine saure Zitrone essen, macht das unseren Körper basisch. Mehr dazu: „Basisches Wasser – brauchen wir das wirklich?

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96 Kommentare zu „Osmosewasser – ist es wirklich gesund?“

  1. Jüngst haben amerikanische Wissenschaftler mit neuen Methoden erstmals Nano Plastik in Trinkwasser und Mineralwasser nachgewiesen.
    Ursache sollen vermutlich Filteranlagen gewesen sein.
    Wenn das tatsächlich der Fall ist, kann man sicher auch davon ausgehen, das diese Nano Teilchen bei der Umkehrosmose entstehen. Diese Nano Teilchen können bis in die Zellen wandern und die gesundheitlichen Folgen sind nicht abzuschätzen…
    Wie ist ihr Wissensstand und Meinung dazu ?

    1. Hallo Ralf,

      das ist eine sehr gute Frage! Wenn im Bereich der Vorfilter Nanoplastik abgegeben werden sollte, ist das sicher kein Problem, da Nanoplastik immer noch viel größer als H2O ist und von der Umkehrosmosemembran gut zurückgehalten werden kann. Die spannende Frage ist, ob die Umkehrosmosemembran selber Nanoplastik abgeben könnte. Ich habe diese Frage an den Hersteller unserer Markenmembranen (die Firma Applied in den USA) gegeben und bin schon gespannt auf deren Antwort.

      Herzliche Grüße
      Michael

      1. Dr. Frank Ilgner

        Hallo Michael, die Antwort interessiert mich auch sehr. Du wirst sie dann hier teilen, oder? Erwartest Du hier eine „ehrliche“ Aussage vom Hersteller?
        Gruß Frank

        1. Ich habe von Applied sinngemäß folgende Antwort erhalten:

          „AMI hat keine internen Tests auf Mikroplastik durchgeführt. Wir haben die NSF 58 Zertifizierung für unsere kleinen Membranen. Größere Systeme verfügen über die NSF 61-Zertifizierung, die sicherstellt, dass keine Stoffe aus den für die Herstellung der Elemente verwendeten Komponenten ausgewaschen werden.“

          Diese Antwort hilft aus meiner Sicht allerdings nicht wirklich weiter, denn die genannten Normen konzentrieren sich auf andere Fragestellungen:

          Die genaue Untersuchung auf Mikroplastik- oder Nanoplastikabrieb von den Membranen selbst wird jedoch in der Norm NSF 58 nicht explizit behandelt. Solche spezifischen Fragestellungen können Gegenstand spezialisierter Forschungsarbeiten sein, die die Langzeitstabilität und Abriebfestigkeit der verwendeten Membranmaterialien untersuchen. Aufgrund der hohen Standards für Materialien, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen, und der strengen Anforderungen an die Produktsicherheit kann man davon ausgehen, dass das Risiko einer signifikanten Freisetzung von Mikroplastik- oder Nanoplastikpartikeln aus den Membranen gering gehalten wird. Trotzdem bleibt dies ein Bereich, in dem zusätzliche Forschung und spezifische Tests wertvolle Einblicke bieten könnten, besonders angesichts der wachsenden Besorgnis über Mikroplastik in der Umwelt.

          Obwohl NSF/ANSI 61 umfangreiche Tests und Standards zur chemischen Sicherheit von Materialien vorschreibt, ist die spezifische Frage des physischen Abriebs von Materialien, wie der von Umkehrosmosemembranen, die zu Mikroplastik oder Nanoplastik im Wasser führen könnten, nicht direkt Teil dieser Norm. Die Norm konzentriert sich mehr auf die Verhinderung der Kontamination des Wassers durch chemische Substanzen als auf feste Partikel.

          Herzliche Grüße
          Michael

    1. Hallo , ich bin gerade bissel enttäuscht denn das Wasser aus unserer neuen Anlage nimmt den beschmack frischer Kräuter gar nicht auf . Wogegen das Wasser aus der Flasche gekauft schon in wenigen Minuten nach frischen Kräutern schmeckt . Woran liegt das .

      1. Hallo Kathrin,

        Die Erklärung für das Phänomen, das du beobachtest, liegt in den unterschiedlichen Eigenschaften von osmotisch gereinigtem Wasser im Vergleich zu Flaschenwasser, insbesondere in Bezug auf Mineralgehalt und die Fähigkeit, Geschmäcker aufzunehmen.

        Eine Umkehrosmoseanlage entfernt nicht nur Verunreinigungen und Schadstoffe aus dem Wasser, sondern auch Mineralien wie Kalk, … . Dies führt dazu, dass das Wasser aus deiner Osmoseanlage extrem rein ist im Vergleich zu Flaschenwasser, das oft viele Mineralien enthält, die zum Geschmack beitragen. Diese Mineralien spielen eine Rolle bei der Geschmacksbildung, insbesondere wenn es um die Aufnahme und Bindung von Geschmacksstoffen geht, wie zum Beispiel denen von frischen Kräutern. Die im Flaschenwasser gelösten Mineralien interagieren mit den Geschmacksmolekülen der Kräuter, was dazu führen kann, dass das Wasser diese Aromen schneller und intensiver aufnimmt.

        Um dieses Phänomen noch besser zu verstehen, kann man sich Wasser als eine Art „Lösungsmittel“ vorstellen. In einem „volleren“ Lösungsmittel, also Wasser mit Mineralien, gibt es mehr Möglichkeiten für Geschmacksmoleküle, sich anzulagern und wahrgenommen zu werden. Im Falle des osmotisch gereinigten Wassers fehlen diese „Ankerpunkte“ für die Geschmacksmoleküle, weshalb es schwieriger ist, den Geschmack der Kräuter aufzunehmen.

        Ein ganz reines Wasser ist also nicht zwingend das beste Wasser um Geschmäcker aus Kräutern aufzunehmen. Ähnlich ist es auch beim Kaffee. Andererseits ist es für den Geschmack auch nicht gut, wenn zu viel Mineralien im Wasser sind, wie es im Leitungswasser oft der Fall ist.

        Ich würde ausgehend von dem reinen Osmosewasser, dieses leicht remineralisieren und dann mit Kräutern anreichern. Wie das nun am besten geht möchte ich demnächst auch noch herausfinden. Wenn Du Lust hast zu experimentieren, könntest Du das reine Osmosewasser mit Flaschenwasser mischen und so unterschiedlich starke Mineralienkonzentrationen ausprobieren und mal schauen was davon am besten schmeckt. Wenn Du solche Experimente machen solltest würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen Du dabei sammelst.

        Herzliche Grüße
        Michael

  2. Hallo Michael, wir überlegen gerade uns einen Aquamichel Mini anzuschaffen. Wir haben aber kleiner Kinder zu Hause (1,5 und 4,5 Jahre alt). Gibt es zum Thema „Kann Osmosewasser dem Körper Mineralien entziehen“ in Bezug auf kleine Kinder noch mehr Informationsquellen als die eine Aussage eines Heilpraktikers?

  3. Lieber Michael – mein Name ist Jacqueline und ich bin seid ein paar Tagen dabei mich über Osmosesysteme schlau zu machen. Dabei bin ich auf dein Video gestoßen und habe andere interessante Informationen über Pi power compact gelesen. Meine Frage ist jetzt ob es auch nach Amerika verschickt werden kann und es überhaupt dort funktioniert . Danke

    1. Hallo Jacqeline,

      das macht in der Regel wenig Sinn, da nicht nur hohe Versandkosten sondern auch noch Zoll gezahlt werden muss. Das betrifft dann nicht nur die Anlage sondern auch in Zukunft benötigte Filterkartuschen. Auch im Falle einer Reperatur wäre alles sehr kompliziert.

      Herzliche Grüße
      Michael

  4. Hallo,
    mich interessiert, ob man ohnr Bedenken den Kindern Osmosewasser in Edelstahlflaschen füllen kann oder ist Glas hierfür besser geeignet? und wie sieht es aus, wenn das Wasser im Edelstahlwasserkocher bis zum nächsten Tag stehen bleibt? Und ich habe gelesen, dass Osmosewasser für Kleinkinder nicht so gut geeignet sein soll. bedeutet das dann, dass meine Tochter doch ein anderes Wasser trinken soll?

    vielen Dank
    Katja

    1. Hallo Katja,

      ich trinke Osmosewasser lieber aus Glasflaschen. Zu dem Thema Edelstahl oder Glas gibt es einen ausführlichen Beitrag: https://www.lebendiges-trinkwasser.de/wasserfilter-aus-edelstahl/

      Zu der Frage nach dem Trinkwasser für Kleinkinder. Das aus einer Alpenquelle stammende Flaschenwasser Lauretana ist mit einer Leitfähigkeit von ca. 15 µS/cm ähnlich mineralarm wie Osmosewasser. Und dieses Flaschenwasser ist auch für die Babynahrung geeignet. Daraus schließe ich, dass auch ein mineralarmes Wasser für kleine Kinder geeignet sein sollte. Ein Heilpraktiker hat mir mal empfohlen, für die ganz kleinen Babys gelegentlich etwas Gemüsesaft, z.B. Möhrensaft beizumischen. Wichtig ist halt, dass die Ernährung gut ist, da wir primär über die Nahrung und nicht über das Wasser mit Mineralien versorgt werden.

      LG
      Michael

  5. Ich bin zufällig hier gelandet und findet alles sehr informativ.
    Vielleicht kann ich mit meinem Erfahrungsbericht dazu beitragen, dem einen oder anderen ein wenig die Unsicherheit bezüglich der gesundheitlichen Folgen wegen eines längerfristigen Konsums von Osmose-Wasser nehmen.
    Wir haben uns vor über 21 Jahren ein Umkehrosmose-Gerät einer Hamburger Firma angeschafft. Das Gerät steht in der Küche auf der Spüle und ist per Schlauch direkt am Wasserhahn angeschlossen. Wenn wir das normale Leistungswasser benötigen (z.B. zum Abwaschen), dann entfernen wir den Schlauch einfach. Meistens lassen wir den Schlauch nachts auf dem geöffneten Hahn, sodass wir am nächsten Morgen mehrere Liter frisches Osmosewasser im Tank haben. Dieses Wasser füllen wir dann in große Glaskaraffen, die wir aus Hygyienegründen mit einem Tuch bedecken. Jeder aus der Familie nimmt sich nach Belieben Wasser aus den Karaffen. Im Tank und in den Karaffen liegen ein paar Bergkristallsteine zur Re-Vitalisierung. Wir verwenden das Wasser zum direkten Trinken, für heiße Getränke, zum Saftverdünnen usw.. Wir war die enorme Bedeutung des Konsums von sauberem Wasser damals bewusst, die Realisierung über Umkehrosmose schien mir die beste technische Lösung zu sein. Meine Bedenken und vor allem auch die Warnungen von „Fachleuten“ wie z.B. Apotheker wegen „totes Wasser“, „zieht Dir alle Mineralien aus dem Körper“ und anderes konnte ich durch Literatur und eigenes Nachdenken entkräften. Die gesamte Familie mit 5 Kindern und sehr häufigen Gästen tranken dieses Wasser. Die Kinder sind allesamt aus dem Haus heute, meine Frau und ich trinken das Wasser immer noch und: wir leben noch und zwar gut. Ein Labor attestierte uns vor kurzem exzellente Blutwerte. Selbstverständlich haben wir auch wichtige Mineralien prüfen lassen (Magnesium, Calcium, Kalium, Zink, Selen usw.). Allerdings: seit ein paar Jahren (seit 2015) supplementieren wir einige Mineralien und Vitamine (D3, C, B-Komplex) sowie Omega 3/6-Öle über Nahrungsergänzungsmittel. Warum? Für D3 als Basis für alles lag ein Mangel vor, Vitamin C kann man nicht genug von bekommen, fetzt hoch dosiert jedes Virus weg, Algenöl als Lieferant für Omega 3-Fettsäuren ist sehr wichtig, u.a. um das heutzutage ungünstige Omega3 zu Omega6-Verhältnis auszugleichen (Leinöl alleine schafft das nicht). Aber ich versichere Euch: vor der Supplementierung hatten wir auch schon 15 Jahre keine gesundheitlichen Nachteile durch das Osmosewasser bemerkt (obwohl Fachleute mir damals was ganz anderes prognostiziert hatten.
    Ich hoffe, ich konnte ein paar Bedenken zerstreuen. Alles Gute für Euch alle.

  6. Hallo Michael, danke für dein informatives Wirken! Das ist wirklich sehr hilfreich. Bezüglich eines vermeintlichen Verdachts auf Entmineralisierung des Körpers habe ich folgende Beobachtung gemacht: Ich habe ein paar Möhren zur Hälfte in Osmosewasser gestellt, damit sie länger knackig bleiben. Nach ein paar Tagen sahen die eingetauchten Abschnitte aus, wie von Mäusen angenagt, es waren sichtbar Stücken herausgelöst worden. Könnten nicht ähnliche Prozesse in kleinerem Ausmaß in unserem Körper ablaufen?

    1. Hallo Hedda,

      ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas in lbenden Organismen passiert. Regenwasser hat z.B. noch weniger Mineralien als Osmosewasser. Ich habe aber noch nie gesehen, dass durch den Regen Teile aus lebenden Pflanzen (.B. aus Blättern) herausgelöst werden. Vermutlich hat es bei der Möhre andere Ursachen und irgendwelche Abbauprozesse sind da schon am Werk gewesen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  7. Guten Tag,
    folgende zwei Fragen habe ich zum Osmosewasser (mit dem Aquamichel® Mini Set):
    1. Kann das Wasser als Ersatz für „deionisiertes Wassser“ für Nass-Batterienen verwendet werden oder ist die nicht zu empfehlen?
    2. Kann das Wasser für übliche chemische Prozesse als Ersatz für „destiliertes Wasser“ (vor allem für Konzentrat-Verdünnungen) eingestez werden oder ist davon abzuraten?
    Danke für Dein Feedback.

    1. Hallo Andy,

      Osmosewasser hat noch eine gewisse Restleitfähigkeit (je nach Leitungswasser häuiog zwischen 2 und 20 PPM) und ist nicht komplett entmineralisiert. Deshalb würde ich für die Bleibatterien lieber echtes destilliertes Wasser verwenden. Ob es für die genannten chemischen Prozesse geeignet ist, hängt im einzelnen davon ab, ob diese Restleitfähigkeit für diese Prozesse akzeptabel ist.

      Herzliche Grüße
      Michael

  8. Hallo Michael,
    vielen Dank für den Ausführlichen Bericht.
    Ich würde gerne wissen wie du zu den Wasserverwirbler stehst. Der Wasserverwirbler ist ja dafür zuständig die Wasserstruktur aufzulockern und wieder in die natürliche feine Struktur zu bringen.
    Würde mich für eine Antwort von dir dazu freuen.
    Vielen Dank.

    Liebe Grüße
    Karolina

    1. Hallo Karolina,

      Wirbel sind eine sehr kraftvolle Methode um Wasser energetisch aufzuwerten. Das lehrt uns jeder Gebirgsbach.

      Herzliche Grüße
      Michael

  9. Hallo Herr Dr. Schulze,
    vielen Dank für die vielfältigen Informationen. Wir haben uns vor 14 Tagen eine Osmoseanlage einbauen lassen. Unser Leitungswasser hat einen Ausgangswert von 500-520 Mikrosiemens. Das Wasser aus der Anlage kommt mit unterschiedlichen Werten von beispielsweise 85/48/25 Mikrosiemens.
    Ist es normal, dass unterschiedliche Werte möglich sind und die Filterleistung so stark variiert? Ich habe heute den Tank komplett geleert, weil mir der Wert von 85 zu hoch erschien und dachte, vielleicht wird es nach dem kompletten Neubefüllen anders. Der Wert ist aber wieder bei 85.
    Ich hatte ja gehofft, dass wir durch die Anlage einen stabilen Wert von ca. 10 Mikrosiemens erreichen und frage mich, ob die Anlage korrekt arbeitet.
    Mir scheint, nach meinem Laienhaften Verständnis ein Wert von 40-80 zu hoch.
    Ich danke Ihnen für eine kurze fachmännische Einschätzung.

    1. Hallo Melanie,

      als Mittelwert in einer Tankanlage kommt mir 40-80 Mikrosiemens auch sehr hoch vor. Wenn die Membran nach einer Filterpause anfängt zu filtern kann die Leitfähigkeit am Anfang etwas höher sein. Siehe auch: https://www.lebendiges-trinkwasser.de/das-geheimnis-von-der-verschmutzung-die-aus-dem-osmosefilter-selber-kommt/

      Einen Tank halte ich für problematisch. Siehe auch: https://www.lebendiges-trinkwasser.de/5-fragen-zu-umkehrosmose-wasserfilter-ohne-tank-oder-mit-tank/

      Wenn die Leitfähigkeit ansteigt während das Wasser im Tank lagert, könnte es auch sein, dass der Tank selber das Wasser wieder verunreinigt, dadurch dass sich Stoffe aus dem Material des Tanks lösen.

      Ein weiterer Punkt ist die Qualität der Umkehrosmosemembran.

      Herzliche Grüße
      Michael

    2. Hallo, habe jetzt den ganzen, interessanten Beitrag durchgelesen und danke dafür. Ich selbst habe eine Osmoseanlage und bin zufrieden damit. Allerdings sehe ich nach dem Beitrag die Möglichkeit, Osmosewasser durch destilliertes Wasser zu ersetzen. So entgehe ich eventuellen Verschmutzungen in meinen Filtern und teurer komme ich damit auch nicht. Wie sehen Sie das?
      Danke
      Günter Kuhr

  10. Ich möchte Wasser filtern oder eine Osmoseanlage anschliessen.
    Nun trinke ich verschiedene Wässer. Manche schmecken mir sehr gut.
    Manche mag ich nicht.
    Wie schmeckt Umkehrosmosewasser? Kann man irgendwo mal probieren?

  11. Hallo,
    vielen Dank für den Block und die vielen Videos zum Thema Trinkwasser.
    Ich würde gerne noch mehr zu dem Thema erfahren, wie Osmosewasser auf den Organismus wirkt.
    Gibt es wissenschaftliche Studien zu dem Thema?
    Könntest Du ein paar Referenzen angeben?

    Viele Grüsse,
    Martin

    1. Hallo Martin,

      es ist sehr schwer auf der Ebene wissenschaftlicher Studien verlässliche Informationen zu bekommen. Die Abläufe in unserem Körper sind zu komplex. In Studien wird oft ein Teil dieser Komplexität durch Annahmen ersetzt oder einfach nicht betrachtet. So können zu ein und derselben Fragestellung gegensätzliche Ergebnisse heraus kommen. Ich verlasse mich deshalb lieber auf das was die Natur uns zeigt und auf den gesunden Menschenverstand.

      Herzliche Grüße
      Michael

  12. Hallo,

    ich finde euren Beitrag sehr gut. Das Osmosewasser hat eine exzellente Wirkung, gerade was den Aspekt überschüssiges Histamin angeht. Eine Frage hätte ich aber: Wie genau definiert sich der pH-Wert im Urin? Das ist mir noch unklar.

    Wir wünschen euch in der Zukunft weiterhin viel Erfolg. Schaut auch gerne bei uns vorbei.

    1. Michael Schuricht

      Hallo Michael, wir haben seit längerer Zeit eine Osmoseanlage. Ich habe ein kleines Experiment durchgeführt und dem Hund meiner Tochter zwei Wassernäpfe hingestellt. Ein Napf mit Osmosewasser und ein Napf mit Leitungswasser. Der Hund hat sich immer für das Osmosewasser „entschieden”. VG Michel

    1. Das Wasser mit freiem Wasserstoff anzureichern begründet sich darin, dass es gesundheitlich vorteilhaft sein soll, weil gewisse biochemische Prozesse dann besser ablaufen – so die Theorie. Es soll auch einige wenige Heilquellen geben, die ein Wasser mit erhöhtem Anteil von freiem Wasserstoff liefern.

      Im großen und ganzen kommt so ein Wasser jedoch in der Natur nicht vor. Deshalb wäre ich eher vorsichtig so ein Wasser für den täglichen Gebrauch zu nutzen. Es kann gut sein, das es als Heilmittel in bestimmten Situationen gut geeignet ist. Ich würde es aber eher als Medikament und weniger als tägliches Trinkwasser betrachten.

  13. Hallo Michael,

    ich filter mein Trinkwasser auch seit einigen Jahren mit einer Umkehrosmoseanlage. Das gefilterte Osmosewasser hat einen PH-Wert von 6. Ich gebe eine Messerspitze Basenpulver in das gefilterte Wasser, um das Wasser wieder einen basischen Bereich zu bekommen. Ich bin mir allerdings unsicher, welches Wasser auf Dauer besser ist? Basisches oder saures Wasser und welche Auswirkungen hat das Dauerhaft auf die Gesundheit? Die z.B. Verbraucherzentrale schreibt dazu auf ihrer Webseite: Ein dauerhafter Verzehr dieses Wassers (Osmosewasser) kann dem Körper Mineralien entziehen und zu Unterversorgung führen…

    1. Hallo Mellanie,

      mir hat das ein befreundeter Heilpraktiker mal so erklärt:
      Unser Körper würde über das Osmosewasser als erstes die Stoffe ausscheiden, die er loswerden möchte. Das sind z.B. Schadstoffe, Gifte aus unserer Umwelt, … . Erst wenn davon praktisch nichts mehr im Körper ist, könnten Mineralien ausgespült werden. Allerdings sei diese Situation – das der Körper frei von allen Schadstoffen und Umweltgiften ist – bei der heute üblichen Umweltbelastung nahezu ausgeschlossen, so dass es kaum zum Mineralienverlust kommen wird. Außerdem gibt es auch in der Natur sehr viel nahezu mineralfreies Wasser, welches sicher nicht schädlich für Mensch und Tier ist.

      Viel wichtiger für eine gute Mineralienversorgung ist eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse und Obst.

      Herzliche Grüße
      Michael

  14. Ich habe ca. 3 Jahre lang Wasser aus einer Umkehrosmose-Anlage von Wasserweik eines Freundes getrunken.
    Da der Kontakt abgerissen ist, kaufe ich Lauretana. Ebenfalls ein Wasser, das als sehr mineralienarm gilt.

    Beide Wässer haben geholfen, meine Ausscheidungen zu normalisieren.
    Weder Wasserweik noch Lauretana haben zu einem Mangel- oder anderen Gesundheitsprobleme geführt.

    Inzwischen ist für mich ist normales Wasser aus der Leitung als Trinkwasser undenkbar!

  15. Hallo – wir haben eine 3 jährige Tochter und nun seid kurzem eine Osmose Filteranlage. Das Wasser versetzen wir anschließend mit Kohlensäure. Wird das Wasser dadurch zu sauer für meine Tochter? Wir trinken fast ausschließlich Wasser…
    Danke für ihre Antwort.
    Mfg Oliver

    1. Hallo Oliver,

      ich darf keine gesundheitlichen Ratschläge geben. Am besten Du fragst das mal einen guten Heilpraktiker. Ich kenne mich mit der Wirkung von Kohlensäure auf kleine Kinder auch nicht aus.

      Herzliche Grüße
      Michael

  16. Super danke für die Antwort! Habe noch ein paar Fragen zu meinen Hausleitungen, meine Mutter hat früher als ich erst 2 Jahre alt war ein altes Haus gekauft. Wir haben uns nie Gedanken über den Wasserdruck gemacht als wir eingezogen sind, nun vor einem Jahr musste man das Überlaufventil wechseln da es kaputt war, nach dem wechsel ging der Wasserdruck so gut wie gar nicht mehr und wie haben erneut den Installateur angerufen und er hat sich das Druckventil im Keller angeguckt, es war total mit Dreck verschmutzt und das wurde heute ausgewechselt. So weit so gut da alle Leitungen wieder den erforderlichen Druck haben, am Anfang kam total dreckiges Wasser raus das braun/gelb war und größer Partikel. Aber mir ist aufgefallen das der Druck noch nie so stark war auf den Leitungen als jemals zuvor und wenn der Druck seit über 25Jahren zu wenig war, kann es dann nicht sein das die Leitungen total verkeimt sind? Habe auch mein Leben lang immer Probleme mit dem Darm meine Schwester auch, sie hat stärkere Probleme als ich da ich das Wasser aus den Leitungen nie benutzt habe außer zum Duschen. Habe jetzt Angst das alles total verkeimt ist da das Haus auch schon 130 Jahre alt ist und als der Installateur alles gewechselt hat und ich die Leitungen kurz gespült habe und das Dreck Wasser raus kam, kam auch Luft aus den Leitungen raus und jetzt stelle ich mir die Frage ob sich in der lange Zeit übermäßig viele Bakterien und Keime in den Leitungen angesammelt haben da man das Wasser im Endeffekt nie richtig spülen konnte da der Druck viel zu niedrig war. Und das die Osmoseanlage nun auch total verkeimtes Wasser abbekommen hat und diese ebenfalls total verkeimt ist nach 2 Wochen, ich habe sie aber jeden Tag gespült bevor ich das Wasser zum trinken benutzt habe. Wie lasse ich das Wasser am besten testen auf Keime? Hast du da eine Ahnung welcher Anbieter auf alle möglichen Keime testet? Traue mich gar nicht das Wasser zu benutzen also auch nicht mehr zum Duschen da feine Wasser Aerosole in die Lunge geraten und falls dort Keime drin sind das ich eine Lungenentzündung bekomme, hatte schon mal eine und das war ziemlich schlimm lag lange im Krankenhaus,plus die chronischen Darmbeschwerden seit ich 10 Jahre alt war.. Bin erst 28 Jahre alt und kann nicht mehr arbeiten da ich alles mögliche an Probleme habe was mich sehr belastet. Sorry für den langen Text und das durcheinander was ich geschrieben habe. Grüße ????

    1. Hallo Andreas,

      Wenn es so ein altes Haus ist, geht es möglicherweise noch um viel mehr als nur Keime. Gibt es da noch Rohre aus Blei?

      Es gibt in dem meisten Städten Wasserlabore, wo man eine Analyse machen lassen kann. Ich würde da mal eine Standardanalyse auf Trinkwasserqualität machen lassen. Da wird überprüft, ob das Wasser die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einhält. Das ist die gleiche Analyse, die Haushalte die ihr Wasser aus einem eigenen Brunnen bekommen in regelmäßigen Abständen machen.

      Alles Weitere würde ich vom Analyseergebnis abhängig machen.

      Herzliche Grüße
      Michael

    1. Ja das habe ich auch schon gelesen und ist auch bewiesen das die den Dreck rum Sprühen ???? sicher ist man heute eh nirgends mehr

    2. Die Sache mit den Chemtrails ist reine Verschwörungstheorie. Die Leute, die solches Verursachen würden, würden sich ja selbst vergiften, weil Flugzeuge global Unterwegs wären. Auch wäre es sehr schwierig, dass die Zumischung von niemandem der Menschen, die das tun sollen bemerkt würde – bzw. nach all den Jahren hätte es ein „Leak“ gegeben – also ein Person, die das Public gemacht hätte.

      1. Es tut mir sehr leid, das ist keine Verschwörung. Mittlerweile gibt es sogar Chemtrail als Thema in den Mainstreammedien (im Morgenmagazin vor Jahren)
        Zudem auch viele wissenschaftliche Berichte davon und Berichte von Piloten die das Zeug sprühen.
        Ob nun unsere Vergiftung das Ziel ist oder die Verdunkelung der Sonne ist fragwürdig. Die Stoffe werden dennoch in die Luft gebracht und verschmutzen unsere Erde und das Wasser massiv.
        Wenn man sich mit dem Thema „sauberes Trinkwasser” beschäftigt, sollte man das Thema Chemtrails ernsthaft betrachten und nicht den Deckmantel der Verschwörung drüber ausbreiten. Zu oft lassen wir uns mit dem Begriff von intensiven Recherchen abhalten

    3. Das kann durchaus sein. Michael bezieht sich bei seinen Betrachtungen wohl eher auf den Zustand von *Regenwasser* vor der Dampfmaschine. Für diese Zeit stellen sich die meisten Menschen einigermaßen sauberes Regenwasser vor.

  17. Hi Michael
    Ich habe mir eine osmoseanlage mit Druckerhöhungspumpe gekauft, ich benutze das Wasser für meine Pflanzen falls ich kein Regenwasser zur Verfügung habe und selbst trinke ich es auch, habe hier in den Kommentaren gelesen das man die Anlage lieber öfter nutzen sollte anstatt das Wasser in Behälter zu lagern da sich sonst in den Behälter Keime ansiedeln und auch in der Osmoseanlage.
    Meine Frage ist nun wie oft sollte ich die Osmoseanlage benutzen damit sie nicht verkeimt, jeden Tag benutzen? Und wie sieht das mit dem Spülventil aus, würde das nicht die Keime raus spülen?
    Lg Andreas

    1. Hallo Andreas,

      es wäre schon gut die Anlage täglich zu nutzen. Bei der Spülung werden viele Keime heraus gespült, es gelingt aber immer einigen in der Anlage zu bleiben und die vermehren sich weiter. Am Ende läuft es darauf hinaus durch regelmäßige Nutzung zu einem Gleichgewicht zu kommen, bei dem eine nur geringe harmlose Zahl von Keimen in der Anlage ist.

      Herzliche Grüße
      Michael

  18. Hallo Michael,

    vielen Dank für deinen informativen Bericht.

    Ich habe seit ca 4 Monaten eine Umkehrosmose Anlage und liebe das gefilterte Wasser. Jetzt ist es so, dass ich seit ca 4 Wochen wässrigen Durchfall habe. Ich fühle mich nicht krank und die Ärzte haben eine bakterielle Magen Darm Erkrankung ausgeschlossen. Ich habe ca 4 Kilo an Gewicht verloren und das verunsichert mich nun ein wenig. Könnte es sein, dass das Osmosewasser den Durchfall verursacht?
    Vielleicht hast du ja schon mal von jemand anderem sowas ähnliches gehört. Ich freue mich auf deine Antwort.
    VG
    Gee

    1. Hallo Gee,

      reines Osmosewasser verursacht keinen Durchfall. Ich habe so etwas auch noch nicht gehört. Bez. des Durchfalls solltest Du auf jeden Fall einen Arzt oder Heilpraktiker fragen. Falls Du den Verdacht hast, dass es am Wasser liegt, probiere doch mal für einige Tage aus kein Osmosewasser mehr zu trinken und schau, ob der Durchfall aufhört.

      Herzliche Grüße
      Michael

  19. Hallo Michael,

    ich habe auch wie viele vor mir, viele Deiner Berichte und Videos gesehen. Derzeit habe ich noch keine Osmoseanlage, da ich trotz vieler durchaus positiver Berichte noch verunsichert bin. Im Internet finde ich keine wirklich haltbare Studie, die eine dauerhafte Nutzung als Trinkwasser als nicht gesundheitsschädlich nachweist.

    Zudem ist die Frage, wie das langfristig, also nach 1-5 Jahren aussieht. Ich selbst trinke viel am Tag, derzeit 2-3 Liter. Wie wirkt sich so eine Menge Osmosewasser auf mich aus? Da hab ich schon Sorgen…

    Wie macht man das beim Kochen? Wenn das Osmosewasser quasi die Stoffe der Umgebung aufnimmt, sollte man dann beim Kochen lieber Wasser aus der Leitung nehmen? In Töpfen, Pfannen oder Rührschüsseln sind die bestimmt massig Dinge, dies sich dann im Osmosewasser verteilen beim Kochen…
    Oder was ganz wichtig für mich ist: Kaffeemaschine! Ich hab einen Kaffeeautomaten mit Wassertank auf Plastik. Wenn man da dann das Osmosewasser reingibt, bleibt das Wasser i.d.R. einen halben Tag darin (bis eben so viele Kaffees gezogen wurden und der Tank wieder leer ist). Wie ist es dann damit??

    Zudem stell ich mir die Frage, ob Ionisierer oder Osmose Anlage oder sogar beides anschaffen, quasi Ionisierer –> Osmose–> Trinkwasser.
    Macht es Sinn, beides zu nutzen?

    Es wäre super, wenn Du auf die Punkte eingehen könntest.
    Vielen Dank.

    Viele Grüße
    Ralf

    1. Hallo Ralf,

      Osmosewasser ist ja nicht mineralfrei sondern mineralarm. Es ist dem Wasser was Mensch und Tier schon immer getrunken haben (mineralarmes Oberflächenwasser) viel ähnlicher als das mineralreiche Wasser aus tiefen Brunnen (Leitungswasser).

      Beim Kochen mischt sich das Wasser ja schnell mit den anderen Zutaten und ist kein reines Osmosewasser mehr. Wer es ganz perfekt machen möchte, kann keramische Töpfe verwenden.

      Beim Kaffee nimmt das reine Osmosewasser viel mehr Aromastoffe auf, als Leitungswasser. Da auch Bitterstoffe dabei sind, ist hier ist die Erfahrung, dass der Kaffee besser schmeckt wenn das Osmosewasser leicht remineralisiert wird. Das könnte man auch dadurch erreichen, eine geringe Menge Leitungswasser zum Osmosewasser hinzu zu geben. Das wäre zu probieren, bei welcher Mischung der Kaffee am besten schmeckt. Leicht remineralisiert sollte es dann auch mit dem Tank der Kaffee Maschine weniger schlimm sein. Das Problem wäre dann auch nicht das Wasser sondern der Tank.

      Aus meiner Sicht machen Ionisierer wenig Sinn, siehe auch hier:
      https://www.lebendiges-trinkwasser.de/basisches-wasser/

      Eine Kombination aus Ionisierer und Osmoseanlage macht noch weniger Sinn.

      Herzliche Grüße
      Michael

  20. Hallo Michael.
    Ich trinke seit längerer Zeit Osmose Wasser.
    Gerne hätte ich gewusst, wie lange das Wasser in verschlossenen Lebensmittelechten Kanistern trinkbar bleibt.
    Leider finde ich dazu keine Angaben im Netz.
    Muss ich die Kanister in regelmäßigen Abständen reinigen?
    Wenn ja, wie ?
    Liebe Grüße, Heike

    1. Hallo Heike,

      ich würde das Wasser nicht länger in solchen Kanistern lagern. Es ist ja nie ganz keimfrei und je länger man es lagert desto stärker können sich die Keime vermehren. Auch bei lebensmittelechten Kanistern, wäre ich vorsichtig. Falls die irgend einen Stoff an das Wasser abgeben sollten, wird dieser im Laufe der Zeit immer mehr werden.

      Ausserdem ist es für die Umkehrosmoseanlage viel besser, wenn sie regelmäßig genutzt wird, so dass eine längere Lagerung von Osmosewasser nicht so viel Sinn macht.

      Herzliche Grüße
      Michael

  21. Hallo Michael,

    vielen Dank für deine Erklärungen.
    Ich bin Studentin und habe mir eine umkehrosmose zusammengespart. Habe sie nun seit 4 Tagen und bin sehr glücklich damit.

    Jetzt bin ich aber iwie doch traurig geworden, weil du geschrieben hast, eine anlage mit Tank ist wieder ein Bakterien Fänger. 🙁
    Habe ich die Anlage also umsonst gekauft? Hatte mich so gefreut , dass ich endlich keine wasserkästen mehr tragen muss und weder medikamentenreste noch Pestizide im wasser habe.

    Jetzt habe ich angst,dass ich dafür bakterien oder Schimmel trinke . Und das ganze Geld umsonst war :/ hmm….

    Lieben Gruß
    Jennifer

    1. Hallo Jennifer,

      ja, wenn es ein klassischer Osmosetank ist, wird es schwierig sein, den auf Dauer sauber zu behalten. Ausserdem könnte es auch sein, das er das Wasser geschmacklich beeinflusst. Mehr dazu:
      https://www.lebendiges-trinkwasser.de/5-fragen-zu-umkehrosmose-wasserfilter-ohne-tank-oder-mit-tank/

      Vielleicht kannst Du die Anlage noch zurück geben? Oder sie so umbauen und anders nutzen, das sie ohne Tank funktioniert? Dafür müsstest Du dich aber schon etwas tiefer in das Thema einarbeiten.

      Herzliche Grüße
      Michael

  22. Hallo Michael, durch Zufall habe ich dein Video zum Thema PPM-Tester gefunden.
    Deine Berichte haben positiv auf mich gewirkt.
    Du wirkst sehr kompetent und Naturorientiert. Tolle Videos und tolle Berichte.
    Wir als 4-Köpfige Familie (2 Kleinkinder) haben uns vor 2 Monaten eine UmkehrOsmose/Aufbereitunganlage gegönnt! Kannst du uns zum Thema Kalk auch weiterhelfen!?. Unser ppm-Wert bei der Umkehrosmosewasser lag anfangs bei 7-8 ! Jetzt nach 2 Monaten täglicher Wasserverwendung liegt er schon bei 14 ppm! Wir selber haben sehr viel Kalkablagerung im Leitungswasser was auf den Armaturen sichtbar zu sehen ist !
    Ist das der Grund für höheren PPM-Wert? Sollen wir uns eine spezielle Filteranlage dazu holen!?

    viele liebe Grüße
    Natalie

  23. Hallo Michael,

    deinen Artikel finde ich sehr interessant.

    Die Entscheidung für eine Osmoseanlage viel bei uns eher durch das Aquarium als durch die Trinkwasserthematik. Jetzt belesen ich mich jedoch intensiv über das Osmosewasser.

    Mit einem Messgerät habe ich nun mal untersucht wie sich Verschiedenes Wasser bei uns im Haushalt verhält. Angefangen beim Hahnwasser, welches 580 ms hat. Flaschenwasser hatte erstaunlicher Weise 620 ms. Nach der Behandlung mit der Osmoseanlage hat das Wasser eine Reinheit von 80 ms. Soweit so gut. Jetzt verwenden wir das Wasser einmal fürs Aquarium und einmal für uns. Jedoch führen dem Osmosewasser durch einen Sprudler wieder Kohlensäure zu, weil wir stilles Wasser nicht so mögen. Bei mir tritt nun leider auch Sodbrennen auf bei meiner Frau nicht. Hast du Erfahrung damit, wenn man Osmosewasser mit Kohlensäure versetzt, ob dieses nun sehr sauer ist? Was ich bei dir gelesen habe, nehme ich an ja, hoffe jedoch auf deinen oben beschrieben Heilungsprozess und der „internen“ Anpassung des Säurehaushaltes im Körper. Kennst du dich mit der Haltbarkeit von Osmosewasser aus?

    Grüße Andy

    1. Hallo Andy,

      teste doch mal, ob du ohne Kohlensäure auch Sodbrennen bekommst. Dann weist du ob das Sodbrennen mehr mit der Kohlensäure oder eher mit dem Osmosewasser zu tun hat.

      Osmosewasser ist nie steril und sollte nicht lange gelagert werden. Am besten täglich frisch filtern, das ist auch für die Osmoseanlage besser, damit dort das Wasser immer wieder ausgetauscht wird. Bei längerem Stillstand können sich Keime in der Anlage festsetzen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  24. Hallo! Ich habe heute erst davon gehört das es solche Filteranlagen gibt. Ich habe folgendes Problem: ich vertrage kein Wasser ! Kein Selterswasser und auch kein Quellwasser. Nach langem Suchen und testen kam ich zur Erkenntnis das es das Sulfid/Sulfate sind. Bekomme ich diese mit einer Filter Anlage heraus? Vielen Dank Corinna

    1. Hallo Corinna,

      ja, Sulfid und Sulfate werden von einer Umkehrosmoseanlage gut heraus gefiltert. Probiere doch mal das Flaschenwasser von Lauretana (eine Alpenquelle), welches sehr sauber und mineralarm ist. Von der Reinheit her vergleichbar mit Osmosewasser. Ich vermute mal, das du das gut verträgst und dann würdest du wahrscheinlich auch Osmosewasser gut vertragen. Falls nicht, dann müssen wir nochmal anders schauen. Du bekommst dieses Lauretana Wasser im Bioladen oder bei DM.

      Herzliche Grüße
      Michael

  25. Hallo,
    erstmal vielen Dank für diesen Blog in dem du in aller Ruhe deine Gedanken erläuterst.
    Ich habe gerade den Minimus bestellt und bin sehr gespannt darauf.
    Hier nun zu meinen Fragen:

    1. Ist es „gefährlich“ das gereinigte Wasser ohne „energetisieren“ (Kristalle hab ich schon bestellt) zu trinken?

    2. Ich habe einen Sohn von 10 Monaten. Sollte das Wasser immer gemischt gegeben werden? (Oder geht auch nacheinander mit Saft?)
    Das erschliesst sich auch allgemein meiner Logik nicht. Wenn die Babys Wasser getrunken haben, dann doch das gleiche wie die Erwachsenen?! Das Argument, das Mineralstoffentzug aufgrund unserer Industriezeit keine Gefahr darstellt erscheint mir auch unlogisch im Hinblick auf die an der Natur orientierten Überlegung, dass unser „Volk“ jahrmillionenlang auch ohne Industrie minderstoffarmes Wasser getrunken hat. Es müsste doch nun entweder schon seit Anbeginn der Menschheit alltagstauglich sein, oder eben nicht?!

    1. Hallo Johanna,

      gefährlich ist das reine Wasser ohne „Energetisierung“ nicht. Ich trinke es auch öfter mal einfach so. Es halt halt mehr lebensfördernde Kräfte, wenn es energetisch behandelt wurde.

      Zu dem Thema Osmosewasser und Babys hat mir mal ein befreundeter Heilpraktiker folgendes geschrieben:

      mit nur 14 Mikrogramm/l ist Lauretana wirklich sehr sauber – dass es für Säuglings- und Babynahrung empfohlen wird,
      ist kein Widerspruch zu meiner Empfehlung, für Kleinstkinder das Osmosewasser mit Gemüsesaft zu mischen.
      Es kommt ja dann auch mit den Rezeptbestandteilen (= Minerale) in Kontakt.

      Es geht wie immer um Extreme: wenn Eltern „alles richtig machen wollen”, übertreiben sie gerne bei der Gabe
      von Zutaten/Lebensmitteln oder anderen Elementen der Versorgung.

      Die Empfehlung, Saft zuzumischen ist dafür gedacht, auch bei dauernder Versorgung mit Osmosewasser einem Mineralmangel
      entgegenzuwirken – auf lange Sicht und auch eher „theoretisch”, denn das Kind bekommt ja was zu essen ;)))

      Der Moment der Wasseraufnahme selbst ist dabei völlig irrelevant, denn es mischen sich sofort mineralhaltige Flüssigkeiten
      des Körpers (Speichel, Magensaft) mit dem Osmosewasser und gleichen den osmotischen Zug auf den Grenzflächen aus
      (= Mundschleimhaut und Speiseröhre/Magen).

      Es geht eher um die Langzeitversorgung mit Mineralen und vor allem um die Entgiftungsfunktion des Osmosewassers –
      hier wird der ganz junge Organismus oft übertrieben belastet dargestellt oder verstanden, daher der ”Reinigungs-Impuls”.
      In Wirklichkeit sind so kleine Kinder eher selten so stark belastet, dass sie eine ständige Entgiftung bräuchten.

      Der andere Aspekt, für den sauberes Wasser hergestellt wird, ist der mit der Belastung des Wassers selbst mit Zivilisationsgiften –
      um aus Leitungswasser gutes Wasser zu machen, kommt man an Osmose nicht vorbei – wenn man dann bei 5 Mikrogramm/l landet,
      ist das Wasser sehr sauber, hat osmotischen Zug und die benannte Entgiftungsfunktion – dies wird aber für Kinder selten intensiv benötigt…
      Man freut sich dann über die Elimination der Gifte, gibt Saft dazu und alles ist gut ;))

      Ich hoffe das hilft dir etwas weiter.

      Herzliche Grüße
      Michael

  26. Hallo Michael,
    ich habe seit Jahren eine Osmose Anlage und trinke ca. 2 l täglich. Bisher alles problemlos. Nun sprach mich eine Bekannte auf den höheren Säuregehalt und die fehlenden Mineralien in dem Wasser an. Diese schwört auf Aquion Aktiv Wasser. Kannst Du dazu etwas sagen?
    Vielen Dank.
    Gruß
    Jörg

    1. Hallo Jörg,

      die Aktivwasser Anlagen, die ich kenne sind Ionisatoren, die Wasser per Elektrolyse zerlegen. Im Grunde sind es keine Filter, die das Wasser reinigen. Manche Anlagen haben einen kleinen Aktivkohlefilter vorgeschaltet, der ist in seiner Filterwirkung aber recht beschränkt und kann z.B. keinen Kalk oder Nitrat filtern.

      Diese Ionisatoren erzeugen ein basisches Wasser. Ob wir so ein Wasser wirklich brauchen habe ich hier ausführlicher beschrieben:
      https://www.lebendiges-trinkwasser.de/basisches-wasser/

      Herzliche Grüße
      Michael

  27. #Sabine: der Messwert vom Morgenurin mit Hilfe eines Sticks gibt keinerlei Auskunft über den pH-Wert im Gewebe – es ist falsch zu behaupten, dass ein saurer Urin gleichbedeutend mit a) „guter Entsäuerung“ oder, wie in Deinem Fall, b) „Übersäuerung“ sei.
    Ein alkalischer Messwert ist auch nicht gleichbedeutend mit einem „entsäuerten Körper“.
    Es sagt nur für den Moment etwas über die Leistungsfähigkeit der Niere aus, nämlich wieviele Protonen(H+) sie ausscheidet.
    Den Gewebe-pH kann man nicht messen – nur ermitteln per Triangulation
    (= aus Blut-,Urin und Speichel-pH-Wert gleichzeitig).
    Und selbst das bezieht sich nie gleichzeitig auf alle Gewebe im Körper…

  28. Der bittere Geschmack, den viele bemängeln, kommt nicht vom Wasser, sondern von den aus der Zunge gelösten Belägen: man schmeckt „sich selbst“, wenn man zum ersten Mal Osmosewasser trinkt, da es die Beläge sofort in Lösung bringt, und den Papillen auf der Zunge gleich wieder „zum Schmecken“ anbietet.
    Daher die vielen unterschiedlichen Eindrücke und Geschmäcker – jeder hat eben andere Beläge auf der Zunge…
    Das gibt sich aber mit der Zeit, da auch die Papillen in der Tiefe gereinigt werden und die Beläge mit der Zeit verschwinden.

  29. Hallo Michael und Hallo an alle, die Angst vor „saurem Osmose-Wasser“ haben:
    der pH-Wert von Osmosewasser ist 7 und damit neutral (!) – es stimmt nicht,
    dass reines Wasser sauer sei – es wird oft nur das falsche „Messinstrument“ gewählt:
    Lackmus-Papier – dieses ist nicht in der Lage, mineralfreie oder mineralarme Flüssigkeiten zu messen, es ist immer falsch positiv (sauer). Mit einem geeigneten Gerät gemessen, erhält man das echte Resultat! (z.B. pH-Meter von WTW mit geeichter Sonde)
    LG Stephan Hollweg

    1. Hallo Stephan,

      ja, mit dem einfachen Indikatorpapier kann man den PH-Wert von Osmosewasser nicht messen.

      Osmosewasser hat eine sehr geringe Pufferkapazität, was bedeutet, das es kaum in der Lage ist den PH Wert zu halten. Sobald es mit geringsten Mengen einer Säure oder Base in Berührung kommt wird es sofort sauer oder basisch. An sich ist Osmosewasser erst mal neutral. Da aber auch immer etwas Luft im Wasser gelöst ist und diese Luft etwas Kohlendioxid enthält bildet sich eine sehr geringe Menge Kohlensäure. Aufgrund der geringen Pufferkapazität bewirkt diese geringe Menge an Kohlensäure schon, das das Osmosewasser leicht sauer werden kann.

      Da muss man sich aber keine Sorgen machen, das es ungesund sein könnte, denn sobald das Osmosewasser im Mund oder Magen ist, passt sich der PH Wert sofort an seine Umgebung an.

      Herzliche Grüße
      Michael

  30. Ich kann den Hype mit dem Osmosewasser nicht nachvollziehen. Auch die Argumente dass es „natürlich“ sei sind kein Beweis. Etwas Natürliches muss nicht gesund sein, auch nicht das schwedische Seenwasser.
    Ich trinke schon immer das Leitungswasser mit 20 Grad Härte. Mit etwas Zitronensaft vermischt schmeckt es sehr gut. Kaum wo in der Welt ist das Leitungswasser so gut wie in Deutschland. Das liegt daran, dass die Leitungen unter Druck stehen und von außen nichts eindringen kann.

    Außerdem finde ich die Mineralien im Wasser gesund. Ich bin kein Fachmann und weiss nicht ob der Körper diese Minealien verwerten kann oder nicht. Aber auch wenn nicht, wieso sollte ich dann entminiralisiertes Wasser trinken?

    Da muss einfach mehr kommen an Nachweisen und Begründungen. Glauben kann man viel. Vielleicht ist das auch das wichtigste dabei: ein gutes Gefühl zu haben was man trinkt, egal was.

    1. Ich denke das das mineralarme Wasser aus der Natur nicht deswegen gesund ist, weil es natürlich ist, sondern weil die Menschheit es während der Evolution die meiste Zeit getrunken hat und deswegen optimal an dieses mineralarme Wasser angepasst ist. Das ist für mich so schlüssig, das es nicht weiter begründet werden muss.

      Wenn wir nun aber durch unsere technischen Möglichkeiten tiefe Brunnen zu bauen nun ein anderes Wasser mit sehr vielen Mineralien trinken, so sollte genau untersucht werden, ob es wirklich der Gesundheit zuträglich ist, deshalb, weil wir es nun anders machen als die meiste Zeit in der Entwicklung der Menschheit.

      Es ist richtig, das durch die Leitungen nichts ins Wasser hereinkommt, aber das Wasser entsteht ja nicht in der Leitung. Es regnet vom Himmel auf die Erde und kommt dabei schon häufig mit Pestiziden aus der Landwirtschaft in Kontakt. Dann mischt es sich mit den Verschmutzungen, die die Menschen in die Natur bringen. Z.B. mit von Menschen ausgeschiedenen Medikamentenresten. Am Ende pumpt das Wasserwerk diese Mischung in die Leitungen. Mit dabei im Berliner Trinkwasser ist z.B. das blutdrucksenkende Medikament Valsartan, wie man in der Deutschen Apotheker Zeitung lesen kann: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/10/17/sartane-im-trinkwasser

      Herzliche Grüße
      Michael

      1. hallo michael,
        mineralstoffarmes wasser ist deswegen gesund, da reines wasser die schlacken in der zelle besser abbauen können. wasser über 150 microsiemens sind dazu nicht in der lage.das deutsche trinkwasser hat einen grenzwert für mc s von 2500???
        in der eu liegt er bei 400 mc s. es gibt billige messgeräte um das wasser zu überprüfen.

  31. Hallo Michael,

    danke für die Information.
    Also ist es auch nicht negativ, wenn ich meinem Kind Osmosewasser zu trinken gebe.
    Obst und Gemüse ist er auch so. Ich möchte bei meinem Kind ja auch nicht entgiften, sondern vorsorgen, dass es gar nicht erst zur Vergiftung kommt.

    Viele Grüße
    Conny

  32. Hallo Michael,

    danke für deine Antwort.
    Was ist denn dann aber mit z.B. Lauretana Wasser (http://www.lauretana.de/index/de/home-de/ auf der Internetseite nicht speziell,aber im Flyer für Babys und Schwangere ausgewiesen) oder Babywasser, welche beide sehr mineralarm sind und extra für Babys und Kleinkinder empfohlen werden?

    Viele Grüße
    Conny

    1. Hallo Conny,

      ich habe dazu bei Stephan nochmal nachgefragt. Er hat es so erklärt:

      Bei der Empfehlung Gemüsesaft dem Osmosewasser beizumischen geht es wohl eher darum über den Gemüsesaft die Mineralienversorgung der kleinen Kinder zu verbessern. Er sagte mir auch noch, dass die Entgiftungsfunktion des reinen Wassers bei den kleinen Kindern oft gar nicht in der Intensität nötig ist, da sie noch nicht so belastet sind wie die großen.

      Herzliche Grüße
      Michael

  33. Hallo Michael,

    wir haben seit kurzem auch eine Osmoseanlage.
    Nun wäre meine Frage: Kann mein 2- jähriger Sohn es täglich trinken? Weiter oben im Artikel stand ja,dass es Mineralien entziehen könnte – wie kann ich das bei meinem Kind erkennen? Ich dachte reines Wasser ist gerade gut für Babys und Kinder, weil es eben nicht weiter belastet ist (wir erwarten Nachwuchs, dem ich eigentlich,wenn es soweit ist, auch dieses Wasser zum Trinken geben möchte).

    Viele Grüße
    Conny

  34. Hallo Michael,
    Vielen Dank für deinen Bericht und ich bin froh nicht allein mit dem Problem zu sein. Ich habe seit dem Aufbau meiner Osmoseanlage wieder extremes Sodbrennen, obwohl ich das Wasser eine Nacht in einem Glasbehälter mit Rosenquarz ruhen lasse.
    Ich wollte dich aber noch etwas anderes fragen, was hälts du von einem Lourdesgenerator, d.h. Wasser wird mit “ Strom “ mit Wasserstoff angereichert?
    Ich bin vollkommener Laie und habe das in YouTubes gesehen.
    Gruß Carmen

    1. Hallo Carmen,

      bez. des Sodbrennens wäre es hilfreich mal einen guten Heilpraktiker zu befragen. Vielleicht laufen innere Reinigungsprozesse ab, die zu dem Sodbrennen führen, aber da kenne ich mich nicht gut genug aus um klare Hinweise zu geben.

      So ein mit Wasserstoff angereichertes Wasser kommt in der Natur normalerweise nicht vor. Nur in ganz wenigen Heilquellen gibt es das. Für mich ist das ein Hinweis darauf, das es eher wie eine Medizin als wie ein tägliches Nahrungsmittel zu sehen ist. Viele Menschen denken, das Wasser einer Heilquelle muss auch ein gutes Trinkwasser für jeden Tag sein, das ist aber oft nicht der Fall. Eine gute Medizin ist ja auch kein tägliches Nahrungsmittel.

      Herzliche Grüße
      Michael

  35. Hallo Michael,
    vielen Dank für die Infos, vor allem der Vergleich mit der Wasser was die Natur uns zu Verfügung stellt hat mich überzeugt das Osmosewasser sicher gesund ist.
    Leider habe ich nun festgestellt, das mein Körper durch das trinken von Osmosewasser übersäuert und bin dadurch sehr verunsichert. Durch einige Änderungen in meiner Ernährung hatte ich immer einen PH Wert zwischen 6,2 und 7,4. Trinke ich aber Osmosewasser verändert sich der PH Wert im Urin auf 5, 2 bis 5,8 was ja deutlicher übersäuert ist.
    Hast du hierzu auch eine Theorie.

    1. Hallo Sabine,

      das ist ja interessant und wirft gleich einige Fragen bei mir auf.

      1.) wie genau ist so eine PH Messung des Urins tatsächlich?
      2.) was bedeutet genau der PH Wert im Urin bez. der Übersäuerung des Körpers?
      3.) hast du das mehrmals bei gleicher Ernährung und Lebenssituation überprüft?

      Zu 1+2 würde ich auch gerne mehr wissen. Zu 3: um eine zuverlässige Aussage zu bekommen wäre es wichtig, so ein Experiment unter möglichst gleichen Bedingungen mehrmals zu wiederholen. Damit kann man dann ausschließen, das nicht Stress oder andere Umstände zur Änderung des PH Werts geführt haben.

      Herzliche Grüße
      Michael

    2. Die erste Reaktion des Körpers auf das heilende Osmosewasser darf man nicht überbewerten.
      Es könnte sich höchstwahrscheinlich um eine „Heilkrise” handeln, also eine kurzzeitige Verschlimmerung bei Eintreten der Heilphase.
      Das bedeutet dass mit dem Osmosewasser vermehrt Säuren ausgeschieden werden, die sich natürlich bemerkbar machen. Nach einiger Zeit hat sich das aber eingependelt und du hast die erste Ladung Säuren ausgeschieden mit dem Osmosewasser. Also keine Sorge, am Anfang können immer verschiedene Symptome auftreten, die wie eine Verschlechterung erscheinen, in Wahrheit aber anzeigen, dass ein Heilprozess in Gang gesetzt wurde.

  36. Hallo lieber Michael,

    habe selten so einen interessanten Artikel gelesen!

    Osmosewasser ist klasse!
    Leider habe ich schon bei des öfteren eine Abneigung gegen unser Leitungswasser beobachten können – Ernährungsphysiolgisch tut sich da aber nicht viel.

    Ob man das Leitungswasser pur, mit einem Soda-Streamer „aufgesprudelt” oder eine Flasche Volvic trinkt, ist für unsere Gesundheit wohl eher unerheblich – Leitungswasser pur ist extremst günstig, aufgesprudelt ist es etwas teurer und das „gute” Volvic ist natürlich im Vergleich ganz schön teuer.

    Allerdings finde ich den leicht bitteren Beigeschmack des Wassers ohne Filtrierung einfach nur furchtbar!! (dachte zuerst es wären Rückstände vom Spüli im Glas hängen geblieben.. 🙁 war aber nicht der Fall – vllt. liegt es am Glaubersalz (Natriumsulfat) oder dem Bittersalz (Magnesiumsulfat). Sogenannte „Bitterwässer” werden z.T. als Mineralwasser verkauft – unfassbar!

    Gefiltertes Wasser schmeckt aber super! ?

    Liebe Grüße,
    Julia

  37. Toller Bericht wieder. Vielen Dank!
    Ich trinke seit 6 Wochen Osmosewasser. Anfangs habe Ich es nicht mineralisiert, aber durch Rosenquartz und Bergkristall strukturiert… Ich hatte auch ein Kratzen im Hals. Fühlte sich an wie „trockenheit“. Husten und Schlucken hat da nichts gebracht. Allerdings verschwanden diese Symptome innerhalb einer Woche.
    Ich habe mir Messgeräte für Microsiemens und pH gekauft, und gestalte verschiedenes Wasser. Sehr gern trinke Ich Wasser mit Himalayasalz-sole, dass es auf ca 70-80 ms kommt… der pH ändert sich dabei nicht und liegt bei uns im Trinkwasser bei 7,4. Das osmossewasser hat dann 5,7-5,8.
    Ich habe gehört dass man das Wasser mit Natron (natriumhydrogencarbonat-backpulver) basisch machen kann. Schon kleinstmengen haben hier eine grosse Auswirkung, wobei das Wasser aber nicht besser schmeckt oder wirkt.
    Unsere Freunde sind begeistert wenn bei uns Wasser angeboten wird. Sie probieren dann neutrales, gesaltzenes und geheiltes Wasser. Wir Reden dann über Geschmack und bekömmlichkeit, wie es bei Weinproben gesehen wird.

    Nochmals Vielen Dank für die guten Berichte und videos. Ganz Toll gemacht!

  38. Mein Osmosewasser hat PH 6, da geht mein Leitungswasser eher noch etwas auf PH 5 zu. Um PH 7 zu erreichen muss ich Spülmittel aufs Lakmuspapier geben.
    Ich habe nur so grob messendes PH-Papier.
    Ich weiß aus Erfahrung, dass das Leitungswasser Schwankungen unterliegt. Wasser ist ein lebendiger Stoff, es kommt auf die Niederschlagmenge an und die Belastung durch Flugzeuge.
    Durch die Reinigung der Stadtwerke können keine gleichbleibenden Werte erzielt werden, denn die Filtersysteme sind gar nicht auf die „modernen“ Schadstoffe wie die Nanopartikel aus der Luft von den Flugzeugen oder den Stoffen aus der Gülle von Massentierhaltung ausgelegt. Mit jedem Regen erreichen neue Stoffe unser Grundwasser, da steht der PH Wert für mich nicht an erster Stelle.
    Viele Grüße von Rose

    1. Hallo Rose,
      das PH Papier funktioniert bei Osmosewasser nicht und zeigt meistens falsche Werte an. Um den PH Wert von Osmosewasser zu messen braucht man ein PH Messgerät mit hochwertiger Messelektrode.

      Herzliche Grüße
      Michael

  39. Marion Biermeier

    Hallo Michael,
    deine Artikel und Forschungen haben uns sehr angesprochen, da wir schon lange über eine Osmoseanlage nachgedacht haben. Wir haben uns den Aquarius-Maximus bestellt, da er
    auch finanzierbar für uns war. Jetzt sind wir aber sehr verunsichert, da das Wasser aus der Anlage nicht leicht sauer ist, sondern richtig sauer, ich bemerke dies sofort an einer Hals-
    reizung. Nachdem ich dann den ph-Wert gemessen habe war ich schon ein bisschen schockiert.Mit Halbedelsteine, der Blume des Lebens und mit dem Mischen mit basischem Heilwasser behelfen wir uns gerade. Mit so saurem Wasser haben wir einfach nicht gerechnet. Gibt es noch andere Möglichkeiten.
    Liebe Grüße
    Marion

    1. Hallo Marion,

      ja, Osmosewasser ist leicht sauer. Da es fast keine Mineralien mehr hat, hat es aber nur eine sehr geringe Pufferkapazität. Das bedeutet, das es nicht in der Lage ist die Säure zu halten. Sobald es mit anderen Stoffen in Berührung kommt, z.B. im Magen, passt sich der PH Wert vom Osmosewasser an seine Umgebung an. Durch die geringe Pufferkapazität ist der PH Wert nur schwer zu messen. Womit hast du welchen PH Wert gemessen? Die üblichen PH Test-Streifen können den PH Wert von Osmosewasser nicht richtig anzeigen, dafür braucht man relativ teure Messinstrumente mit hochwertigen Messelektroden.

      Reizung im Hals habe ich noch nicht beobachtet. Vielleicht kannst du mal probieren, ob dein Hals mit Lauretana Mineralwasser aus dem Bioladen oder DM auch gereizt wird. Das ist ein Alpenquellwasser, welches ähnlich mineralarm wie Osmosewasser ist. Wieviel PPM hat denn euer Osmosewasser?

      Vielleicht zeigt die Halsreizung auch, das im Hals irgendetwas gesundheitlich nicht ganz im Gleichgewicht ist und das Osmosewasser macht es deutlich. Da kenn ich mich aber nicht gut genug aus und es wäre besser wenn du dazu mal einen Arzt oder Heilpraktiker fragst.

      Herzliche Grüße
      Michael

  40. Wow, toller Artikel! Mir war nicht bewusst, wie fein die Umkehr-Osmose filtern kann! Danke, dass Du mit diesem Artikel ein paar gängige Vorurteile aus dem Weg geräumt hast, Michael. Ich finde es gut, dass Du den Ansatz über die Natur gewählt hast!

  41. Ich kann die Wirkung auch bestätigen. Ich leide an einer Histaminintoleranz. Nach vielen Mahlzeiten habe ich zuviel Histamin im Körper was zu unterschiedlichen Symptomen führt. Doch wenn ich jeden Tag 3-4 Liter Osmosewasser trinke, reduzieren sich die Symptome sehr stark. Beziehungsweise, wenn ich es nicht tue, nehmen die Symptome wieder stark zu. Das Osmosewasser hilft wohl sehr dabei, überschüssiges Histamin auszuscheiden. Und mit normalem Mineralwasser funktioniert das kaum.

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